Am Samstag geht es für ein Dutzend Promis, darunter vier attraktive Damen, wieder ans Eingemachte: Das Erste schickt Stars und Sternchen aus TV- und Showgeschäft zum Star-Biathlon nach Garmisch-Partenkirchen (Samstag, 20.15 Uhr). Die Promis müssen zeigen, was sie am Schießstand, auf Langlaufskiern, Zipfelbob, Honrschlitten und im Slalom drauf haben. Dass nicht nur Profis unter den Stars sind, versteht sich von selbst, deshalb sind die Kandidaten seit Tagen vor Ort und trainieren in ihren vier Teams.

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"Tatort"-Kommissar Oliver Mommsen (45) und Tanz-Juror Joachim Llambi (49) bilden am mit Ulla Kock am Brink (52) das Team West. Diskus-Olympiasieger Lars Riedel (46) setzt sein Können für das Team Ost mit Sängerin Stefanie Hertel (34) und Moderator Marco Schreyl (40) ein. Team Süd besteht aus Miroslav Nemec (59), seinem Schauspielkollegen Heio von Stetten (53) und dm Model Alena Gerber (24). Für Team Nord treten Mareile Höppner (36), Thomas Heinze (49) und Patrick Bach (45) an.

Spot on news hat die Kandidaten auf dem verschneiten Trainingsgelände besucht und eine Gruppe erstaunlich gut gelaunter und ambitionierter Promis getroffen.

"Tatort"-Kommissar Miroslav Nemec ist schon ein "bisschen nervös", verrät er. Immerhin wird er im Sommer 60 und ist somit der älteste Biathlet unter den Promis. Er wollte noch mal was ausprobieren, wie er sagt. "Ich stand noch nie auf Langlaufskiern. Es wird spannend, denn es geht um Kondition und Konzentration." Seine Familie wird ihn bei dem Wettbewerb nicht anfeuern. "Meine Kleine wird jetzt dann zwei Jahre alt. Das hätte keinen Sinn, sie abends so spät dorthin mitzunehmen. Immerhin kommt unsere Kinderärztin, sie wird sicher über mich amüsieren", meint Nemec.

Kandidatin Alena Gerber ist "total nervös". Auch sie hat keine Erfahrung im Langlauf, doch das Schießen "klappt schon sehr gut", erzählt sie. Von ihrem Partner Sven Hannawald (39) hat sie sich vorab Tipps geholt: "Er sagte, ich solle mich die Tage vor dem Wettkampf nicht total auspowern, damit ich keinen allzu großen Muskelkater habe. Doch das ist schwierig, weil wir durch das Training schon alle einen haben." Der ehemalige Skisprung-Star wird eigens zum Biathlon anreisen, um seine Liebste anzufeuern.

Allen Grund nervös zu sein, hätte dagegen Moderatorin Mareile Höppner, "aber ich muss gelassen sein, denn da ich zum ersten Mal auf Skiern stehe, werde ich vor allem für Erheiterung sorgen". Sie will einfach irgendwie durchs Ziel kommen: "Es darf alles benutzt werden: Hände, Knie und Hintern", lacht sie. Höppners Mann und Sohn werden sich diesen Spaß nicht entgehen lassen. "Mein Mann steht total auf Wintersport. Er hat mich auch gedrängt, hier mitzumachen, weil er endlich mal mit mir in den Skiurlaub will". Dass Höpner es trotz mangelnder Erfahrung hinbekommt, darüber staunte auch Heio von Stetten, aber: "Von uns wird ja eher erwartet, dass wir übereinander fallen und es recht lustig wird. Und das werden wir schon hin bekommen", witzelte der Schauspieler.

Der Moderator des Star-Biathlons Matthias Opdenhövel (43) zeigte sich begeistert von den neuen Promis: "Das Niveau ist nochmal angestiegen, sie sind alle sehr ehrgeizig. Wir wissen zwar aus den vergangenen Wettbewerben, dass die Trainingsfavoriten nicht unbedingt die Sieger werden, aber von Stefanie Hertel sind hier alle schwer begeistert. Sie ist eben in einem Wintersportgebiet groß geworden. Auch Joachim Llambi wird bis zum Anschlag gehen, denn wir wissen ja wie streng er in seinen eigenen Shows ist", schätzt Opdenhövel die Lage ein.

Warum besagte Stefanie Hertel so einen tollen Eindruck macht, könnte daran liegen, dass für sie mit der Teilnahme am Star-Biathlon ein Traum in Erfüllung geht: "Ich wollte schon immer mal selbst Biathlon machen, weil ich es auch im Fernsehen immer sehr gerne sehe. Aber es ist natürlich schon eine ganz extreme Belastung und Anstrengung, wenn man dann immer auch noch schießen muss." Vorjahres-Teilnehmer und Ex-Ehemann Stefan Mross (38) hat ihr keine Tipps gegeben, wie sie spot on news sagte.

Sicher nicht gewinnen, wird Schauspieler Thomas Heinze, er sieht sich aber dafür als "prädestiniert für den letzten Platz". Der Vorteil: "Ich kann auch den Abend vor dem Wettkampf ganz entspannt genießen." Im normalen Leben hält er sich unter anderem gemeinsam mit dem guten Freund und Kollegen Jürgen Vogel (45) mit Kampfsport-Training fit. "Das Kickboxen bringt mir hier aber leider überhaupt nichts, es sei denn, es wird eng auf der Piste und man muss sich mal schubsen", lacht Heinze. Sein Favorit ist einer, der das Schießen immerhin aus dem "Tatort" kennen könnte: "Bei Oli Mommsen wird mir das Schubsen aber sicher nicht passieren, weil der in einer Geschwindigkeit die Pisten entlang rast, dass ich den nur treffen kann, wenn er mich überrundet."

Ex-Olympiasieger Lars Riedel gilt als einer der Favoriten, zumindest hat er ein großes Ziel: "Ich werde hier um meine Nachnominierung für Sotchi kämpfen (lacht)." Dass alles zwar ein großer Spaß, aber deshalb noch lange kein Fake ist, erklärt Patrick Bach: "Da ist nichts gestellt, mir tun die Knochen heute schon weh. Jeder muss mehr oder minder alles machen: Langlauf und Abfahrt machen, Schießen, dann gibt es noch Sprint und Staffel und so eine Allroundergeschichte, bei der einer von der Gruppe Zipfelbob, Hornschlitten und Slalom fahren muss. Wir hatten auch nicht so wahnsinnig viel Vorbereitungszeit, insofern ist es definitiv anspruchsvoll."

Und wie steht es um das Lampenfieber, Herr Schreyl? "Ich glaube schon, dass wir alle ganz schön aufgeregt sein werden. Vor allem, weil wir den absoluten Notfall ja nicht proben können: Was ist, wenn vor dir einer hinfällt und du möchtest dem nicht wehtun? Was passiert, wenn du selber hinfällst? Da ist schon eine gehörige Portion an Nicht-Planbarkeit dabei." Wer über wen fällt, werden wir am Samstag sehen... Auf die Plätze, fertig, los!