Das geplante Biopic über R&B-Superstar Aaliyah (1979-2001, "Age Ain't Nothing But A Number") steht unter keinem guten Stern: Nachdem sich die Familie der verstorbenen Sängerin gegen das Projekt des TV-Senders Lifetime ausgesprochen hat, ist nun Hauptdarstellerin Zendaya Coleman (17, "Replay") kurz vor Drehbeginn abgesprungen. "Weil ich sie liebe und als Künstlerin respektiere, wollte ich nichts machen, das ihr nicht gerecht wird", sagte Coleman laut "Variety" bei den BET Awards. Quellen des Klatschportals "TMZ" zufolge waren auch die negativen Reaktionen von Aaliyahs Familie ein Grund für Colemans Entscheidung.

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Die Angehörigen der Sängerin hatten sich in verschiedenen Medien kritisch zu der Verfilmung geäußert. Aaliyahs Onkel und früherer Manager Barry Hankerson zeigte sich etwa "TMZ" gegenüber enttäuscht, dass im Vorfeld kein Kontakt zu der Familie gesucht wurde. Außerdem sei er unzufrieden mit dem Format: Aaliyah habe einen großen Kinofilm verdient, keine TV-Produktion. Die Familie hätte einen Anwalt beauftragt, um das Projekt wenn möglich zu stoppen. Mit dem Ausstieg Colemans liegt die Produktion vorerst auf Eis. Ob er das Ende des Projekts bedeutet oder ein Ersatz gesucht wird, ist noch unklar.