Knapp war's! Matze Knop (38) drehte nach einem riesigem Rückstand bei "Schlag den Star" noch die Partie und triumphierte am Ende gegen seinen Herausforderer Jan. Auch Joker Stefan Raab zog gegen den Comedian am Ende den Kürzeren. Die Nachrichtenagentur spot on news sprach nach der Show mit dem Sieger über die Angst vor der Blamage und über Humor, der nicht immer funktioniert.

Herr Knop, Sie haben bei "Schlag den Star" gewonnen, wenn auch knapp. Sind Sie stolz auf Ihren Sieg?

Matze Knop: Ja, denn gewonnen ist gewonnen! Es war 'ne spannende Sache, aber es ist wie im Fußball: Hinterher fragt niemand mehr, wo die drei Punkte her sind und wie sie zu Stande kamen.

Waren Sie sich während des Duells immer sicher, dass sie das Ding irgendwie nach Hause holen?

Knop: Nein, überhaupt nicht! Ich lag ja zwischenzeitlich mit 0:4 hinten. Ganz bitter war, dass ich das Quiz verloren habe.

Haben Sie sich speziell auf "Schlag den Star" vorbereitet?

Knop: Ja, vor allem auf das Quiz! Deshalb war das ein Tiefschlag, gerade dort auf die Mütze zu bekommen. Von Goethe, Schiller, Wagner, Beethoven bis zu Adam und Eva: Ich hab' mir vorher alles reingezogen! Bücher, Zeitschriften, alles - nur die falschen Fragen bekommen!

Ganz schön frustrierend, oder?

Knop: Total! Zu dem Zeitpunkt lag ich schon 0:3 zurück und hab' dann manchmal einfach nur gedrückt und gehofft eine gute Frage zu bekommen. Kam aber irgendwie nichts Passendes für mich.

Gab es auch ein spezielles Fitness-Programm für Sie?

Knop: Drei Liegestützen und drei Sit-Ups mehr, um konditionell auf der Höhe zu sein. Einmal war ich sogar Laufen. Sportlich bin ich sonst aber im Soll - ich spiele ja immer noch aktiv Fußball.

Hatten Sie Angst vor einer Blamage?

Knop: Natürlich! Es gab Phasen, da dachte ich: 'Jetzt zuhause auf dem Sofa sitzen, wär' auch nicht schlecht!' Ich hab' versucht es irgendwie mit Humor zu überspielen, aber das hat überhaupt nicht funktioniert. Ich glaube, das Publikum hatte schon Mitleid mit mir...

War das Elfmeterschießen ein Knackpunkt für Sie?

Knop: Wenn ich das verloren hätte, dann hätte ich einfach nur nach Hause gehen können. Das war mein erster Punkt und ab da lief es für mich. Der Druck, zu null zu verlieren, war weg und ich konnte befreit aufspielen.

Sie haben anschließend alle Spiele für sich entschieden und souverän gewonnen.

Knop: Ja, wie gesagt: Ich hatte einfach dann einen Lauf und konnte das Ding nach acht Spielen nach Hause bringen.

Welche Spiele liegen Ihnen denn eigentlich am meisten?

Knop: Für mich sollte es ein bisschen zur Sache gehen. Aufgaben, bei denen man ein bisschen Gas geben kann, sich reinkämpfen kann. Obwohl: Bei den Geschicklichkeitsspielen war ich eigentlich auch nicht so schlecht.

Haben Sie Mitleid mit dem Kandidaten, der die 50.000 Euro nicht gewinnen konnte?

Knop: Ja, schon. Das wäre für ihn natürlich ein tolle Sache gewesen, auch weil er ja schon 4:0 in Führung lag. Beim dem Schmetterlingsspiel hab' ich ihm wirklich gegönnt, dass er einen fängt.

Knop: Würden Sie ihren Promi-Kollegen empfehlen, bei "Schlag den Star" mitzuspielen?

Knop: Ich hab ja gewonnen, also ja! Aber ich muss nochmal sagen: Es gab Phasen, da dachte ich, dass das überhaupt keine gute Idee war, dort anzutreten. Ich hoffe, man hat mir das im Fernsehen nicht allzu sehr angesehen.