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Demnächst im Kino

Kinostarts Oktober 2019: Die neusten Kinofilme

Halloween 2019 fällt auf einen Donnerstag - also die beste Möglichkeit, dass neue Horrorfilme in die Deutschen Kinos kommen. Hier einen Überblick:
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Jeden Donnerstagstarten zahlreiche Filme in den deutschen Kinos. Blockbuster aus Hollywood, Horrorfilme zu Halloween oder neue Folgen beliebter Disney-Highlights. 2019 erwarten uns noch folgende Kinofilme:

  • THE REPORT - 7. November 2019
  • THE IRISHMAN - 14. November 2019
  • LE MANS 66 - GEGEN JEDE CHANCE - 14. November 2019
  • DIE EISKÖNIGIN 2 - 20. November 2019
  • STEPHEN KINGS DOCTOR SLEEPS ERWACHEN - 21. November 2019
  • HUSTLERS - 28. November 2019
  • DER LEUCHTTURM - 28. November 2019
  • STAR WARS 9: DER AUFSTIEG SKYWALKERS - 18. Dezember 2019
  • THE PEANUT BUTTER FALCON - 19. Dezember 2019
  • CATS - 25. Dezember 2019
  • ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL - 25. Dezember 2019

Auch am 31. Oktober starten wieder zahlreiche Filme in den Deutschen Kinos. inFranken.de mit einem Überblick über die Neuerscheinungen:

Das perfekte Geheimnis

"Das perfekte Geheimnis" kommt am 31. Oktober ins Kino. Foto: Mathias Bothor/Constantin Film Verleih/dpa

Sieben Freunde treffen sich zum Abendessen. Die Männer kennen sich noch aus Kindertagen und alle sind sich bestens vertraut. Oder doch nicht? In "Das perfekte Geheimnis" geht es nämlich um ein perfides Spiel. Alle legen ihre Handys auf den Tisch. Und egal, was kommt: Jede Chatnachricht wird vorgelesen, jeder Telefonanruf auf Lautsprecher gestellt. Bald wird klar, dass doch jeder Geheimnisse hat, die er lieber für sich behalten würde. Und so steuert das fröhliche Treffen auf ein hochdramatisches Ende zu. Bora Dagtekin hat die Tragikomödie mit einem prominenten Ensemble inszeniert: Die "Fack ju Göhte"-Stars Elyas M'Barek, Jella Haase und Karoline Herfurth, dazu Jessica Schwarz, Wotan Wilke Möhring, Frederick Lau und Florian David Fitz.

Der weibliche Blick: "Porträt einer jungen Frau in Flammen"

Porträt einer Frau in Flammen Foto: -/Alamode Filmverleih/dpa

Eine abgelegene, bretonische Insel, zwei Frauen und die Unmöglichkeit der großen Liebe: Die französische Regisseurin und Drehbuchautorin Céline Sciamma bringt mit "Porträt einer jungen Frau in Flammen" eine ebenso traurige wie zarte Liebesgeschichte auf die Leinwand. Sie erzählt von der Malerin Marianne (Noémi Merlant), die gegen deren Willen und heimlich ein Porträt der jungen Adeligen Héloise (Adèle Haenel) fertigen soll. Ihre Mutter will das Bild an einen Heiratskandidaten in Mailand schicken - die Verweigerung ist die einzige Möglichkeit der jungen Frau, dagegen zu rebellieren. Doch Malerin und Modell kommen sich näher, freunden sich an und verlieren sich ineinander, auch wenn im Frankreich des 18. Jahrhunderts klar ist, dass ihre Liebe keine Zukunft hat.

"Scary Stories to Tell in the Dark" - Böse-Nacht-Geschichten

Scary Stories to Tell in the Dark Foto: -/eOne Germany/dpa

Halloween in den späten Sechzigerjahren: Eine Gruppe von Teenagern entdeckt in einem halbverfallenen Anwesen durch Zufall ein Buch der sagenumwobenen Sarah Bellows. Was die Kids nicht ahnen: Die Schriftstellerin hatte das Buch einst verflucht, um sich bei ihren Eltern für ihre Gefangenschaft in diesem Gemäuer zu rächen. Die darin enthaltenden, in Blut geschriebenen Geschichten über todbringende Vogelscheuchen, den grauenerregenden Jingly Man oder Spinnen, die ihre Eier in den Köpfen von Menschen ablegen, ereignen sich wenig später in der Realität derjenigen, die das Buch lesen. Hätten Stella und ihre Freunde es doch nie in die Finger bekommen, denn nun müssen sie alles versuchen, um den Wälzer so schnell wie möglich loszuwerden. Doch das ist gar nicht so leicht, denn das Buch lässt sich nicht so einfach zerstören. Und nach und nach beginnen die "Scary Stories", einen nach dem anderen von ihnen zu dezimieren.

"Halloween Haunt": Gruseliges zum Horrorfest

Pünktlich zum Gruselfest Halloween kommen gleich mehrere Filme zum Fürchten ins Kino. Darunter ist auch "Halloween Haunt": Die Studentin Harper und ihre Freunde erhoffen sich zu Halloween ein besonders gruseliges Erlebnis und besuchen ein abgelegenes Spukhaus. Sie freuen sich auf den angekündigten Nervenkitzel, geben am Eingang wie gefordert ihre Handys ab - und sitzen dann in der Falle. Sie versuchen zwar, aus dem verschachtelten Anwesen herauszufinden. Doch in jedem Raum warten perfide Aufgaben auf die Freunde, die längst um ihr Überleben kämpfen.

"Invisible Sue": Jugendfilm um Mädchen mit Superkraft

"Mein Name ist Sue", so heißt es im Trailer zum Film, "und ich war ein stinknormales Mädchen". "Bis es im Geheimlabor meiner Mutter zu einem klitzekleinen Unfall kam". Dabei kommt das zwölfjährige Mädchen mit den rotbraunen Haaren mit einer Flüssigkeit in Kontakt, die dazu führt, dass Sue fortan über die Fähigkeit verfügt, sich unsichtbar zu machen. Anfänglich zwar kann Sue der neuen Begabung einiges abgewinnen, schnell aber ist ihr klar, welche Gefahr damit einhergeht. Gibt es doch einige, die es auf das Wunder-Serum abgesehen haben. Regisseur Markus Dietrich legt seinen Zweitling vor; sein Debüt "Sputnik" war in der Kategorie "Bester Kinderfilm" für den Deutschen Filmpreis nominiert.

"Verteidiger des Glaubens"

Verteidiger des Glaubens Foto: -/RealFiction Filmverleih/dpa

Rund sechs Jahre nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. kommt eine bemerkenswerte Dokumentation über den Mann ins Kino, der die katholische Kirche schon als Joseph Ratzinger über Jahrzehnte entscheidend geprägt hat. Der Regisseur Christoph Röhl begann schon kurz nach dem päpstlichen Rücktritt mit der Arbeit an dem Film mit dem Titel "Verteidiger des Glaubens". Röhl hatte mit seinen Filmen über den Missbrauch an der Odenwaldschule Aufmerksamkeit erlangt. In seinem neuen Werk zeichnet er den Weg Ratzingers nach und zeigt, wie aus einem zu Zeiten des Zweiten Vatikanischen Konzils fortschrittlichen Theologen ein zutiefst konservativer Bischof, Kardinal und Papst wurde. Zeitgleich thematisiert Röhl den wohl größten Skandal der Kirchengeschichte und lässt Missbrauchsopfer zu Wort kommen. Röhl zeigt Ratzinger als gescheiterten "Verteidiger des Glaubens". "Er hatte das Ziel, den Glauben in die Welt zu bringen und die Kirche zurück zu alter Stärke", sagte Röhl im Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Aber in Erinnerung wird er bleiben für die Zeit, in der tausendfacher Kindesmissbrauch innerhalb der katholischen Kirche bekannt wurde."