Was lange währt, wird endlich gut - oder zumindest etwas besser: Jörg Pilawas "Quizduell" im Ersten hat am Mittwoch endlich erfolgreich die digitalen Pforten für Appnutzer vor dem Bildschirm geöffnet. Gerade mal eineinhalb Wochen hat es von der ersten Sendung bis zur ersten voll funktionstüchtigen Ausgabe gedauert. Für Pilawa (48) und Das Erste Grund zum Feiern. Auf Facebook gab es allerdings immer noch ein paar Klagen der Appnutzer.

Das "Quizduell" gibt es als Rate-App - dieses Buch verrät die besten Tipps

"Die App-Programmierer haben geschworen, dass die App dieses Mal funktioniert. Wie lange? Appwarten!", hatte sich der mittlerweile in Galgenhumor und Selbstironie geübte Pilawa noch am Vormittag zitieren lassen. Tatsächlich brachen die Entwickler ihren Schwur nicht: Ein Team aus vier in anderen Shows bereits erfolgreichen Quizcracks konnte gegen die Appnutzer antreten. Nach der ersten Runde wurde die endlich erfolgreiche Premiere im Studio mit einem kleinen Feuerwerk und dem Auftritt einer kleinen Kapelle gefeiert. Das "Quizduell" werde "doch noch als erste interaktive Rateshow in die Fernsehgeschichte eingehen", freute sich die ARD im Anschluss auf ihrer Homepage.

Luft nach oben scheint es aber noch zu geben - denn auf Facebook zeigten sich nicht alle App-Nutzer von dem mehr oder minder erfolgreichen Neustart überzeugt. "Ab Runde 4 alles ok, danach trotz vollem Akku und perfekter Verbindung keine Rückmeldung mehr", beschwerte sich ein User. "Permanent stürzt die App ab, trotz vollem WLAN", klagte ein anderer.

Und dann gab es da noch ein anderes kleines Problem: Einige Quizfreunde fühlten sich vom geballten Wissen der Rateprofis im Studio stark überfordert. "So macht das keinen Spaß. Man möchte doch wenigstens eine kleine Chance haben", meinte eine frustrierte Mitraterin. Eine neue Chance zur Perfektionierung gibt es für die Quizsendung in jedem Fall schon am Donnerstag.