Schon seit 1999 moderiert Günter Jauch (63) die Quiz-Show „Wer wird Millionär?“. Seit Jahren zählt er zu den bekanntesten Fernsehgesichtern des deutschen TV. Erst 2019 wurde Jauch in einer Frosa-Umfrage zu dem beliebtesten Quizmaster Deutschlands gewählt. In seiner Dokumentation „Das Phänomen Günther Jauch“ verrät er jetzt, dass er anfangs gar keine Lust auf eine Quiz-Sendung hatte.

Als Moderator von „Wer wird Millionär?“ ging Jauch in die deutsche Fernsehgeschichte ein. Die biografische Dokumentation widmet sich der erstaunlichen Karriere des TV-Urgesteins. In dieser Sendung sitzt Jauch auf dem Kandidatenstuhl. Oliver Pocher stellt die Fragen, um das Erfolgsgeheimnis des Kult-Moderators herauszufinden. 

Quizshows: Opa-Fernsehen der 50er und 60er

Anfangs hatte Jauch jedoch kein Interesse daran, die Quiz-Show zu moderieren. „Man muss dazu wissen, dass Quiz ja über viele Jahre tot war“, erklärt er seine damalige Skepsis. „Das war so Opa-Fernsehen der 50er und 60er", sagte der Show-Master in der Doku, die am Montag (6. Juli) auf RTL ausgestrahlt wurde. Früher war Jauch also nicht so begeistern von dem Konzept des heute so beliebten Abendprogramms. 

Seine Meinung geändert hat eine Videokassette mit der englischen Original-Version von „Who Wants to Be an Millionaire?“.  Jauch habe beim Anschauen zwar fast nichts verstand, weil wailische Sprichwörter abgefragt wurden, doch das Gesamtkonzept beeindruckte ihn. „Diese Spannung, auch hervorgerufen durch die Lichtstimmung und durch die Akustik (…) und dadurch, dass die Leute immer aufgeregter wurden, das übertrug sich tatsächlich auch auf den Zuschauer.“