Am 24. Juli ist Götz George (74, "Zettl") in der Rolle seines Lebens zu sehen: Anlässlich des 75. Geburtstages des Schauspielers einen Tag zuvor zeigt Das Erste ab 21:45 Uhr das Dokudrama "George", in dem der Berliner seinen Vater Heinrich mimt. Zuvor liefert George ab 20:15 in seiner Parade-Rolle als "Tatort"-Kommissar Schimanski in "Schuld und Sühne" von 2011 einen Vorgeschmack auf den voraussichtlich im Herbst erscheinenden "Schimanski"-Film.

Im Anschluss zeigt der 115-minütige Film "George" das Leben und den tiefen Fall von Jahrhundertschauspieler Heinrich George. Dieser spielte seit 1933 auf deutschen Bühnen ("Götz von Berlichingen") und in deutschen Filmen ("Metropolis"), wurde aber nach dem Krieg aufgrund seiner Haltung im Dritten Reich vom russischen Geheimdienst verhaftet und starb am 26. September 1946 im sojwetischen Lager Sachsenhausen. Neben Götz George in der Hauptrolle wirken unter anderem Muriel Baumeister als Heinrich Georges Frau Berta Drews, Martin Wuttke als Joseph Goebbels und Hanns Zischler als Max Beckmann mit.