In insgesamt acht Live-Shows wählt Deutschland bei der "Millionärswahl" auf ProSieben und Sat.1 einen von 49 Kandidaten, der von Elton (42) und Jeannine Michaelsen (33) eine Million Euro ausgehändigt bekommt. Pünktlich zum Start der ersten Live-Sendung am Donnerstag hat die Nachrichtenagentur spot on news den sympathischen Moderator zum Plausch geladen und mit ihm über das ungewöhnliche Format gesprochen.

Elton treibt seit Jahren sein Unwesen im deutschen Fernsehen. Zum Beispiel in der Klamauk-Wettkampf-Show "Elton vs. Simon", in welcher er sich Auseinandersetzungen mit seinem Kollegen Simon Gosejohann liefert.

Elton, Sie kommen gerade von den Proben zu den Live-Shows zur "Millionärswahl" auf ProSieben und Sat.1. Wird es spektakulär?

Elton: Wir Moderatoren haben auch erst jetzt kurz vor der Show einen echten Eindruck von dem Ganzen bekommen. Es wird sehr, sehr spannend und aufregend.

Liegt Ihre Aufregung nicht eher an der hübschen Moderatoren-Kollegin Jeannine Michaelsen, die an ihrer Seite durch die Sendung führt?

Elton: (lacht) Ja, ich muss mich tatsächlich sehr auf die Show und auf meinen Text konzentrieren neben so einer schönen Frau.

Was wird denn der Zuschauer zu sehen bekommen?

Elton: Tolle Menschen mit einzigartigen Geschichten und ausgefallenen Talenten. Die Band Gift zum Beispiel wird zum ersten Mal seit 1974 wieder live auf der Bühne zu sehen sein. Die anderen Kandidaten werden auch Sportakrobatik zeigen oder geben sogar Sex-Tipps. Action, Tanz, Musik: Es ist wirklich von allem etwas dabei.

Welche Teilnehmer haben sie am meisten fasziniert?

Elton: Neben dem Kandidaten, der seine Million einfach wieder verschenken möchte, hat mich natürlich die Geschichte eines Patenonkels bewegt. Er möchte das Geld gewinnen, um die Eltern seines schwer kranken Patenkindes zu unterstützen. Was extrem spannend wird, ist ein Kandidat aus der Schweiz, der von der Decke der Arena auf Schalke auf ein Luftkissen springen wird.

Wenn Sie die Million abräumen wollen würden: Womit hätten Sie sich beworben?

Elton: Schwer zu sagen, ich kann ja nicht viel. (lacht) Man sagt, ich sei ein guter Zuhörer. Aber dafür bekomme ich sicher keine Million. Tanzen kann ich auch nicht, nur ein bisschen mitwippen.

Die Show wurde bereits als "digitales Wetten, dass..?" bezeichnet. Was macht das Besondere aus?

Elton: Das Wichtigste ist: Das sind ganz normale Menschen, die sich online beworben haben! Keiner wurde vorher von einer Agentur ausgewählt, weil irgendjemand denkt, dass er gut in das Format passt. Bei anderen Casting-Shows werden die Leute ja mehr oder weniger in die Sendung gedrückt. Das gibt es bei uns nicht. Wir haben echte Menschen mit wahren Geschichten und da kann jeder entscheiden: Wem gönn' ich die Million?