Mit ihrem Aufenthalt im Dschungel hat sich Gabby de Almeida Rinne nicht nur Freunde gemacht. Nach den Drogenvorwürfen gegen Mitbewohnerin Larissa erntete sie jede Menge böser Kommentare auf Ihrer Facebook-Seite. Auch mit ihrem Freund Javier hatte es sich die 24-jährige Sängerin nach ihrem Flirt mit Marco Angelini zwischenzeitlich verscherzt. Ob sich die Wogen geglättet haben, und wie es nun mit ihr weitergeht, erklärt sie im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

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Wie geht es Ihnen jetzt nach Ihrem Dschungelabenteuer?

Gabby: Mir geht es super. Ich habe meine Familie und Freunde wieder gesehen und auch etwas Ordentliches zu beißen bekommen. Ich habe mich schon wieder sehr gut eingelebt.

Sind Sie froh, dabei gewesen zu sein oder bereuen Sie Ihre Teilnahme mittlerweile?

Gabby: Ich bin auf jeden Fall sehr froh darüber, dass ich dabei war. Diese Erfahrung kann mir keiner mehr nehmen. Ich habe viele gute, aber auch negative Erlebnisse gehabt. Aber was einen nicht umbringt, macht einen nur härter. Ich bin eine Abenteuerlustige, ich mag das.

Was hat Sie denn im Dschungel am meisten belastet?

Gabby: Das war eine Mischung aus Hunger, Langeweile und nervlicher Anspannung, die ist wirklich nicht zu unterschätzen. Man ist komplett von der Außenwelt abgeschottet und weiß nicht, was da draußen passiert. Ob die Leute einen nun hassen, lieben, oder ob die Meinungen gespalten sind. Darüber habe ich mir sehr viele Gedanken gemacht. Als ich dann schließlich herauskam, haben mich die Reaktionen ganz schön getroffen.

Glauben Sie, dass Ihnen die Lästereien über Larissa den Sieg gekostet haben?

Gabby: Mit dem Sieg hatte ich sowieso schon abgeschlossen. Aber die Aussagen über Larissa waren natürlich nicht förderlich. Das ist jetzt leicht zu sagen, aber ich habe das wirklich nicht so gemeint. Ich bin aus Sorge um sie ins Dschungeltelefon gegangen und war naiv genug zu glauben, dass das nicht ausgestrahlt wird. Ich hätte besser aufpassen müssen.

Hat Ihnen Larissa Ihre Drogenvorwürfe mittlerweile verziehen?

Gabby: Wir haben uns ausgesprochen und sie hat mir verziehen. Aber dass sie das getroffen hat, das ist mir schon klar. Ich wollte sie damit auf gar keinen Fall verletzen. Im Gegenteil, ich wollte für Sie da sein. Aber irgendwann war das echt nicht mehr so leicht. Mir tut es auch wirklich für die Eltern leid, die im Fernsehen so etwas über ihre eigene Tochter hören müssen. Das war das letzte, was ich wollte.

Ist denn Larissa wirklich so durchgeknallt - oder einfach nur eine gute Schauspielerin?

Gabby: Das haben wir uns im Camp ständig gefragt. Ich glaube, da ist eine Menge gespielt. Aber nicht in dem Ausmaß, dass sie im Endeffekt eigentlich eine ganz andere Person ist.

Auf Ihrer Facebook-Seite sind einige fiese Kommentare zu lesen. Macht Sie das fertig?

Gabby: Nein, Ich musste schon früh lernen, da drüber zu stehen. Schon in der Grundschule wurde ich rassistisch beleidigt. Jetzt haben sich die Kommentare wieder gehäuft. Das sind schwache, arme Menschen, mit denen ich im Leben rein gar nichts zu tun habe. Ich will mich damit auch nicht auseinandersetzen, geschweige denn an mir zweifeln, an dem, was ich bin und was ich mache. Nein, dafür habe ich schon viel zu viel durchgemacht, als das mich so etwas wieder aus der Bahn werfen könnte. Auf gar keinen Fall!

Lesen Sie die Kommentare überhaupt?

Gabby: Ja, ich bin auch noch so blöd und lese das. Meine Freunde sagen immer zu mir: Lies das doch nicht! Aber die Kommentare sind teilweise richtig amüsant. Manchmal setze ich mich mit Freundinnen zusammen und dann suchen wir uns die lustigsten Beleidigungen heraus. Wir haben dabei wirklich Spaß. Was sich Leute teilweise für Ausdrücke einfallen lassen, manche sind wirklich sehr kreativ.

Wie nutzen Sie jetzt das Dschungelcamp für Ihre Karriere?

Gabby: Ich habe ein paar Werbeangebote bekommen, die ich gerade sichte. Mein Hauptaugenmerk liegt aber auf meiner Solo-Karriere, raus aus dem Queensberry-Schatten. Ich möchte, dass man mich mal von einer anderen Seite sieht. Bei Queensberry mussten wir ständig das Bild der Girlband verkörpern, mit einem ständigen Grinsen im Gesicht und rosa Schleifchen im Haar. Davon hatte ich die Schnauze voll. Ich möchte frei heraus sagen können, was ich denke, wer ich bin und tun, was ich will. Ich möchte selbstständiger werden und meine erste eigene Single promoten. Natürlich war der Dschungel ein großer Schritt dafür. Wer weiß, ob die Single von irgendjemanden wahr genommen worden wäre, wenn ich nicht in den Dschungel gegangen wäre.

Was machen Sie jetzt mit Ihrer Dschungel-Gage?

Gabby: Ich möchte das Geld auf jeden Fall ansparen, um mir eine Wohnung zu kaufen. Das ist mein großes Ziel und das werde ich auch schaffen. Vielleicht noch nicht in diesem Jahr, aber im nächsten bestimmt.

Wie hat Ihr Freund auf Ihr vermeintliches Techtelmechtel mit Marco reagiert?

Gabby: Mein Freund ist in Deutschland durchgedreht. Wir sind zwar noch nicht wirklich lange zusammen, aber es ist definitiv etwas Ernstes. Ich hatte mich lange auf keine ernste Beziehung mehr eingelassen. Ich dachte, wenn mich die Männer verarschen, dann mache ich das genauso, die können mich alle mal. Dann kam Javier, der zuvor noch nie mit einer Frau zusammen war, die in der Öffentlichkeit steht. Das ist kein leichter Job für den Partner. Leo, die mich nach Australien begleitet hatte, war die ganze Zeit über für ihn da und hat sehr viele Anrufe von ihm bekommen. Ist ja auch verständlich. Er wusste ja nicht, warum die Frau, die er liebt, die Beine auf die Knie von einem anderen Typen legt. Ich hatte einfach Angst vor den Tieren. Nachts, wenn die Lichter aus sind, feiern die Kakerlaken auf dem Boden eine Party. Ich wollte einfach nicht, dass die Viecher mir in die Schuhe krabbeln. Natürlich hatte Marco ein Auge auf mich geworfen, das hat er ja selbst zugegeben. Aber ich bin kein Mädchen, das mit jedem gleich in die Kiste springt oder rumknutscht, nur weil der Typ Interesse an mir hat. Ich bin sehr wählerisch. Und vor der Kamera mit jemanden rumzumachen, obwohl man einen Freund hat, das wäre wirklich respektlos. Das könnte ich niemals tun. Unsere Beziehung wurde durch den Dschungel ganz schön auf die Probe gestellt. Wir haben uns kurz gestritten und angeschwiegen, aber auch ganz schnell wieder versöhnt.

Und was hat er zu Ihren Playboy-Fotos gesagt?

Gabby: Ich hatte das Shooting ja schon am 3. Dezember, zusammengekommen sind wir erst am 31. Dezember, wir kannten uns da aber schon eine Weile. Ich habe ihm erst davon erzählt, als es ernster zwischen uns wurde. Das war schon ein Schlag für ihn. Wenn ich ihm damit früher gekommen wäre, wäre das in einer großen Diskussion ausgeartet und er hätte versucht, mich davon abzuhalten. Aber so hatte er ja keine Wahl. Ich habe ihm ein paar Bilder vorweg gezeigt und er fand sie sehr stilvoll. Mein Papa übrigens auch. Ich bin sehr stolz auf die Männer in meinem Leben.