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Peitschen-Sex und schwere Schicksale: So lief das Domian-Comeback im WDR

Nach drei Jahren Pause: Jürgen Domian kehrt mit seiner neuen Talkshow "Domian live" zurück auf die TV-Bildschirme. Die Sendung können Sie freitagabends im WDR oder jederzeit in der Mediathek sehen. So lief die erste Sendung gestern Abend.
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Jürgen Domian ist mit seiner Talkshow "Domian live" zurück auf dem Fernsehbildschirm Foto: Henning Kaiser/dpa
Jürgen Domian ist mit seiner Talkshow "Domian live" zurück auf dem Fernsehbildschirm Foto: Henning Kaiser/dpa

Schwere Schicksale und ungewöhnlicher Sex - die Themen waren fast wie früher: Mit einer neuen Talkshow ist Moderator Jürgen Domian am Freitagabend ins WDR-Fernsehen zurückgekehrt. Eine Besonderheit gibt es allerdings: Im Gegensatz zu seinen früheren Sendungen, konnte Domian seine Gesprächspartner nicht nur hören, sondern auch sehen, was er als "großen Zugewinn" bezeichnete.

Er empfinde "große Freude", sagte der 61-Jährige zu Beginn der Sendung. Zwar erschien er anfangs etwas nervös, fand in den Gesprächen mit seinen vier Gästen aber schnell zu seiner gewohnten Rolle als ruhiger Zuhörer und behutsam Nachfragender zurück..

Die Gäste seiner Sendung:

Mit seinem ersten Gast Christian sprach er über dessen seltene Erbkrankheit, die 49-jährige Francis berichtete von ihrer Zeit bei den Zeugen Jehovas und die 73-jährige Regina von ihrer Flucht aus der DDR 1966. Ex-Straßenbahnfahrerin Marikka (66) erzählte kichernd, dass sie von ihrem Liebhaber ausgepeitscht worden sei. Außerdem habe sie sich für die Sendung beworben, weil sie Domian habe sehen wollen. Dieser kannte die Gäste und ihre Themen vorher nicht.

Domian - das Sorgentelefon

Der Journalist hatte 21 Jahre lang - bis Ende 2016 - eine Telefontalk-Sendung moderiert, die nachts im WDR Fernsehen und bei Radio 1Live lief. Tausende Anrufer schütteten ihm ihr Herz aus und erzählten von ihren Sorgen und Problemen.

So können Sie die Sendung sehen

Die erste Sendung lief am Freitagabend (8. November 2019) um 23.30 Uhr im WDR und ist in der Mediathek verfügbar. Für die drei folgenden November-Freitage sind weitere Ausgaben (jeweils um 23.30 Uhr) geplant.

red/dpa

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