"Deutschland sucht den Superstar"-Juror Dieter Bohlen (60) ist offensichtlich kein Freund anderer Casting-Shows im deutschen Fernsehen. Im Interview mit der Jugendzeitschrift "Bravo" stänkerte er gegen das konkurrierende Casting-Format "The Voice of Germany" und die seiner Meinung nach erfolglosen Gewinner der Sendung. "Fakt ist ja, dass zum Beispiel bei ,The Voice of Germany' noch nie ein Nummer-Eins-Hit rausgekommen ist - die Gewinner müssen doch nach ein paar Wochen wieder Taxi fahren", lästerte der Pop-Titan, der seit zwölf Jahren in der Jury der RTL-Casting-Show sitzt.

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Bei DSDS hingegen sei das anders. Allerdings sei das auch von Kandidat zu Kandidat unterschiedlich. "Es hängt immer sehr viel davon ab, wie die Künstler sich weiterentwickeln", so Bohlen im "Bravo"-Interview auf die Frage, ob die aktuelle DSDS-Gewinnerin Aneta Sablik (25) dauerhaften Erfolg haben wird. "Die meisten werden träge und kriegen nicht die Kurve. Nach ,DSDS' muss man zehnmal so viel arbeiten - das verstehen viele nicht." Im Moment sieht es jedoch gut aus für Sablik, knüpfte sie doch mit ihrem Hit "The One" an die Charterfolge ihrer DSDS-Vorgänger an. Ihr Siegerlied ging direkt auf Platz eins der deutschen Single-Charts.