In der Türkei sind beim schwersten Bombenschlag seit Beginn des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien mindestens 46 Menschen getötet worden. Die Explosion von zwei Autobomben verletzte am Samstag in der Grenzstadt Reyhanli zudem etwa 140 Menschen. Nach Angaben türkischer Regierungspolitiker führen die Spuren der Tat zum Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

Die Attentäter hätten Kontakte zum syrischen Geheimdienst, zitierten türkische Medien Vizeregierungschef Besir Atalay. Die Organisation der Täter und ihre Hintermänner seien weitgehend bekannt. International wurden die Anschläge verurteilt.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte nach Angaben eines Sprechers, er verurteile "alle terroristischen Taten". "Kein Grund oder Missstand kann jemals Angriffe auf Zivilisten rechtfertigen." US-Außenminister John Kerry sprach in Washington von "schrecklichen Nachrichten". Die USA