Donald Trump, stets laut tönender Milliardär aus New York und Präsidentschaftsbewerber der Republikaner, hat sich einen peinlichen Versprecher geleistet. Kurz vor der wichtigen Vorwahl in seiner Geburtsstadt verwechselte er bei einer Wahlkampfveranstaltung die Terrorangriffe vom 11. September 2001, kurz "Nine Eleven" (9/11) genannt, mit der Supermarktkette 7-Eleven.

Eigentlich hatte Trump die nach den Anschlägen eingesetzten New Yorker Hilfskräfte loben wollen. "Ich war dort", sagte Trump in Buffalo. "Ich habe unsere Polizisten und Feuerwehrmänner gesehen an 7/11, beim World Trade Center, unmittelbar als es gerade zusammengebrochen war, ich habe dort die großartigsten Menschen gesehen."

In Fernsehmitschnitten ist Raunen im Publikum zu hören sowie leichtes Lachen, worauf Trump aber nicht weiter eingeht.
7-Eleven ist mit Zehntausenden Filialen eine der größten Supermarktketten der Welt.

Hollywood-Star Salma Hayek (49) hat den Trump-Versprecher süffisant kommentiert. "Ich bin eine legasthenische Mexikanerin, und Englisch ist meine Zweitsprache. Trotzdem verwechsele nicht einmal ich 7/11 mit dem 9/11", twitterte Hayek ("Frida") am Dienstag (Ortszeit). Bei der 49-Jährigen wurde als Teenager eine Lese- und Schreibschwäche festgestellt.