Hamburg
Arbeitsleben

Trennungen oder Streit: Viele Arbeitnehmer melden sich wegen Liebeskummer krank

Wer Liebeskummer hat, fühlt sich oft nicht dazu in der Lage, zur Arbeit zu gehen. Jeder Sechste gibt zu, schon einmal wegen Trennungsschmerz oder Beziehungsstreit nicht zur Arbeit gegangen zu sein. Das wiederum schadet den Betrieben sehr.
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Jeder Sechste gibt zu, schon einmal wegen Trennungsschmerz oder Beziehungsstreit nicht zur Arbeit gegangen zu sein. Symbolfoto: Kai Remmers/dpa
Jeder Sechste gibt zu, schon einmal wegen Trennungsschmerz oder Beziehungsstreit nicht zur Arbeit gegangen zu sein. Symbolfoto: Kai Remmers/dpa

Liebeskummer schmerzt. Und ein handfester Streit mit dem Partner, eine Trennung oder eine aufgeflogene Affäre kann für schlaflose Nächte sorgen. Betroffene fühlen sich dann regelrecht arbeitsunfähig.

Arbeitnehmer melden sich wegen Liebeskummer krank

Jeder sechste Arbeitnehmer (16 Prozent) gibt zu, schon einmal wegen Trennungsschmerz oder Beziehungsstreit nicht zur Arbeit gegangen zu sein. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Fittkau und Maaß im Auftrag der Online-Partnervermittlung Elitepartner.

Trennungen können Betrieben schaden

Damit entpuppt sich Liebeskummer als milliardenschwerer Wirtschaftsfaktor: Angenommen jeder der 16 Prozent wäre nur genau einen einzigen Tag zu Hause geblieben, ergeben sich laut Studie insgesamt mindestens 6,6 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage. Das bedeute einen Produktionsausfall von über 774 Millionen Euro und ein Verlust an Bruttowertschöpfung von mehr als 1,4 Milliarden Euro.

Die Rechnung basiert auf der Gesamtarbeitnehmerzahl von 40,61 Millionen und einem durchschnittlichen Arbeitnehmerentgelt von 42.984 Euro jährlich.

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