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Torgelow
Bundeswehr

Drei junge Soldaten sterben bei Unfall - Auto prallt gegen Baum

In der Nacht auf Freitag ist ein schwerer Unfall mit tödlichem Ausgang passiert: Drei Soldaten der Bundeswehr kamen dabei ums Leben. Zwei Schwerverletzte wurden ins Klinikum geflogen.
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Das Auto ist komplett zerstört: Bei einem schlimmen Unfall in Mecklenburg-Vorpommern sind drei Soldaten ums Leben gekommen.  Foto: Lars Cornelius/FF Torgelow/dpa
Das Auto ist komplett zerstört: Bei einem schlimmen Unfall in Mecklenburg-Vorpommern sind drei Soldaten ums Leben gekommen. Foto: Lars Cornelius/FF Torgelow/dpa

Drei junge Soldaten im Alter von 20 bis 23 Jahren sind bei einem schweren Verkehrsunfall in Mecklenburg-Vorpommern ums Leben gekommen. Eine 21 Jahre alte Bundeswehrangehörige und ein gleichaltriger Soldat, die mit im Auto saßen, trugen schwere Verletzungen davon. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Nach ihren Angaben ereignete sich das Unglück am Ortsausgang von Torgelow. Die Kleinstadt in Vorpommern ist Heimat des Jägerbataillons 413 und zählt mit rund 1600 dort stationierten Soldaten zu den größten Bundeswehrstandorten in Ostdeutschland.

Beim Umfahren einer Verkehrsinsel gegen Baum geprallt

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zeigte sich bestürzt über den tragischen Verkehrsunfall. "Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei den Angehörigen, Freunden und Kameraden. Der verletzten Soldatin und dem verletzten Soldaten wünsche ich von Herzen eine möglichst schnelle und vollständige Genesung", teilte sie über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Nach Polizeiangaben war der Wagen des 23-Jährigen am Donnerstag gegen 23.00 Uhr beim Umfahren einer Verkehrsinsel aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer und zwei 20 und 23 Jahre alte Männer in dem Auto starben.

Mit dem Hubschrauber in Krankenhäuser geflogen

Die 21-jährige Frau wurde im Wagen eingeklemmt und wie ein gleichaltriger Mann schwer verletzt. Sie seien mit einem Hubschrauber und einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht worden, hieß es.

Nach Angaben der Bundeswehr stammten die Insassen des Unglücksfahrzeuges aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Brandenburg. Die Kriminalpolizei und ein Sachverständiger der Dekra haben den Angaben zufolge Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.