Nach dem schweren Busunglück mit einem Toten und 25 Schwerverletzten bei Erfurt hat das Busunternehmen den Opfern und ihren Angehörigen Unterstützung zugesichert. Ihnen gelte sein Mitgefühl, sagte Geschäftsführer Erich Krautgartner am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. "Wir versuchen alles Mögliche, um ihren Schmerz zu lindern und ihnen beizustehen."

Wie das Unternehmen mit Sitz im österreichischen Ried konkret helfe, stehe noch nicht fest. Dazu gebe es aber Kontakte zu der Schule in Annaberg-Buchholz, deren Schüler in dem Bus auf der Heimreise von einer Englandfahrt waren.
Der Fahrer sei nach seinen Informationen erst am Morgen in den Bus gestiegen und habe nicht länger als vier Stunden
am Steuer gesessen, erklärte Krautgartner.

Nähere Angaben etwa zur Erfahrung des Mannes wollte er mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen der Polizei nicht machen. Die Thüringer Autobahnpolizei bestätigte, dass der 35-Jährige nicht die ganze Rückfahrt den Bus gelenkt habe. Es gebe Belege, dass zwischendurch einen Fahrerwechsel stattgefunden habe, hieß es. Der Mann aus Österreich sollte am Samstagmittag vernommen werden.

Bis zum Nachmittag erhoffen sich die Ermittler auch genauere Erkenntnisse aus der Arbeit eines Experten, der das Unglücksfahrzeug und die Spuren an der Unfallstelle untersucht.