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Tierschutz-Trick: Wie Ihr alter BH das Leben einer Schildkröte retten kann

Wenn ein Schildkrötenpanzer bricht, dann wird es lebensgefährlich für das Tier. Tierschützer aus den USA haben eine neuen Trick entwickelt, um den Panzer wieder zusammenzuflicken - und dazu braucht es nicht mehr als einen alten BH.
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Amerikanische Tierschützer haben einen neuen Trick entwickelt, mit dem sie gebrochene Schildkrötenpanzer  wieder zusammenflicken können. Als Hilfsmittel nutzen sie alte BH-Verschlüsse. Symbolbild: unsplash/Fernando Maté
Amerikanische Tierschützer haben einen neuen Trick entwickelt, mit dem sie gebrochene Schildkrötenpanzer wieder zusammenflicken können. Als Hilfsmittel nutzen sie alte BH-Verschlüsse. Symbolbild: unsplash/Fernando Maté

Die Hornpanzer der Schildkröten sind massiv und robust. Sie schützen die Reptilien vor Feinden und stellen gleichzeitig einen Unterschlupf dar. Obwohl die Panzer hart und widerstandsfähig sind, kommt es immer wieder vor, dass der Schutzschild bricht und klaffende Risse entstehen.

Dies passiert beispielsweise, wenn die Schildkröten auf ihren Panzer fallen oder auf angriffslustige Fressfeinde treffen. Ein Bruch im Hornpanzer ist für eine Schildkröte lebensgefährlich. Es kann dadurch zu inneren Verletzungen der Organe kommen, weswegen schnelle Hilfe von Nöten ist.

Alte BH-Verschlüsse gegen gebrochene Schildkrötenpanzer

Der Tierschützerverein "Carolina Waterfowl Rescue" aus Amerika hat nun eine ganz eigene Methode entwickelt, um den verletzten Schildkröten zu helfen. Auf Facebook zeigen die Tierärzte der Organisation, wie sie die Metallhaken alter Büstenhalter auf den Panzern der Reptilien befestigen. Danach werden die Verschlüsse mit Draht oder Garn festgezogen. Dadurch wird der gesamte Panzer bestmöglich zusammengehalten und die inneren Organe sind wieder geschützt.

Für diesen Zweck forderte der Verein die Bevölkerung dazu auf, alte BHs mit Metallverschluss an die Organisation zu spenden.

Zu viele Verschlüsse eingesendet: Tierschützer melden sich auf Facebook

Und der Aufruf wurde mehr als nur wahrgenommen: Die Spendenbeteiligung war scheinbar so hoch gewesen, dass sich die Tierschützer auf Facebook zu Wort melden mussten. Sie seien überwältig, wie viele Menschen sich an der Spendenaktion beteiligen würden. Allerdings seien mittlerweile so viele Verschlüsse eingesendet worden, dass die Tierschützer gar nicht hinterherkämen alle zu verwenden.

Die Organisation empfiehlt ihren Unterstützern ab sofort lieber Geld zu spenden, anstatt weitere BH-Klammern einzusenden. Von den gespendeten Geldern könne Medizin und Nahrung für die verletzten Schildkröten gekauft werden.

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