Nach Verlesung der Anklage soll Zarnajew die Möglichkeit haben, sich im bevorstehenden Prozess als schuldig oder nicht schuldig zu erklären.

In der insgesamt 30 Punkte umfassenden Anklageschrift wird Zarnajew unter anderem der Einsatz von Massenvernichtungswaffen vorgeworfen. Er soll am 15. April zum Tod von drei Menschen geführt und Dutzende verletzt haben. Außerdem muss er sich wegen Tötung eines Polizeibeamten verantworten. Zarnajews Bruder - der zweite Tatverdächtige - kam bei einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben. dpa