Bamberg
Lesertelefon

Telefonaktion: Alles über Krankenkassen

Am Dienstag, 24. März, beantworten zwei Experten von gesetzlichen und privaten Krankenkassen in der Redaktion dieser Zeitung alle Fragen zum Thema Krankenversicherung. Die Leitungen sind von 16 bis 18 Uhr geschaltet.
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Welche Kasse soll's denn sein? Lohnt sich ein Wechsel und wohin? Antworten auf diese und andere Fragen zum Thema Krankenversicherung gibt es bei einer Telefonaktion dieser Zeitung. Foto: Thomas Heuchling/Archiv
Welche Kasse soll's denn sein? Lohnt sich ein Wechsel und wohin? Antworten auf diese und andere Fragen zum Thema Krankenversicherung gibt es bei einer Telefonaktion dieser Zeitung. Foto: Thomas Heuchling/Archiv
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Heuer wurden die Karten in Sachen Krankenkassen-Beitrag wieder einmal neu gemischt: Theoretisch durften die Kassen ihren Satz senken. Praktisch ist es bei den meisten gleich teuer geblieben. Würde sich dann ein Wechsel der Krankenkasse überhaupt lohnen? Worauf muss man als Student, Arbeitnehmer oder Rentner achten? Wie ist das mit den Unterschieden zwischen gesetzlicher und privater Versicherung?

Antworten auf diese und alle anderen Fragen zum Thema Krankenversicherung gibt es bei einer Telefonaktion dieser Zeitung am Dienstag, 24. März. Von 16 bis 18 Uhr stehen zwei Experten für unsere Leser zur Verfügung: Frank Müller (AOK Bayern) und Arsem Selendt (Verband der privaten Krankenversicherung).

Frank Müller von der AOK Bayern beantwortet bei unserer Telefonaktion alle Fragen zur gesetzlichen Krankenversicherung. Er ist am 24.
März von 16 bis 18 Uhr unter der Durchwahl 0951/188-381 zu erreichen.

Arsem Selendt vom Verband der privaten Krankenversicherung gibt bei der Telefonaktion Auskünfte zur privaten Krankenversicherung. Seine Durchwahl am 24. März von 16 bis 18 Uhr: 0951/188-383.

Die Experten wissen aus ihrer täglichen Arbeit: Der Mindestbeitragssatz wurde zwar von 15,5 auf 14,6 Prozent gesenkt, die Kassen dürfen aber Zusatzbeiträge erheben. "Und fast alle machen das auch, wenn auch in unterschiedlicher Höhe", sagen Müller und Selendt.

Mehrere Grenzen angehoben

Während sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Mindestbeitrag je zur Hälfte teilen, ist der kassenindividuelle Zusatzbeitrag vom Mitglied allein zu zahlen. Hinzu kommt, dass der Beitrag zur Pflegeversicherung im Januar um 0,3 Prozentpunkte erhöht wurde. Gestiegen ist auch die Grenze, bis zu der Beiträge zu zahlen sind - jetzt sind es 4125 Euro monatlich.
Angehoben wurde außerdem die Verdienstgrenze, ab der Arbeitnehmer zur privaten Krankenversicherung wechseln können. Die Hinzuverdienstgrenze für familienversicherte Ehepartner stieg von 395 auf 405 Euro monatlich. Erhöht wurde außerdem der maximal mögliche Zuschuss für privat versicherte Arbeitnehmer und Rentner und der Mindest- und der Höchstbeitrag für gesetzlich versicherte Selbstständige wurde zum Jahresbeginn angehoben.
"Da jeder früher oder später auf seine Krankenversicherung angewiesen ist, sollte man deren Regeln kennen", sagen Müller und Selendt. "Die Regeln können je nach beruflicher, familiärer oder finanzieller Situation recht unterschiedlich sein."

Fragen über Fragen

So stellen sich Fragen wie: Gelten die neuen Zusatzbeiträge auch für Studierende und Rentner? Gibt es einen Vergleich der Zusatzbeiträge aller Kassen? Muss man als ALG-II-Empfänger auch einen Zusatzbeitrag zahlen? Wie lange kann man als Student beitragsfrei bei seinen Eltern mitversichert werden? Muss man als privat versicherter Arbeitnehmer zur Gesetzlichen zurück, wenn das Gehalt unter der Pflichtgrenze liegt? Auf welche Einkünfte müssen Rentner Kassenbeiträge zahlen? Ist man mit einem 450-Euro-Job selbst krankenversichert?

Wechsel kann sich lohnen

Bedenkt man, dass Versicherte via Abzug vom Einkommen alles selbst bezahlen müssen, was über 14,6 Prozent hinausgeht, ist ihre volle Aufmerksamkeit gefordert. Kunden könnten auf die Beitrags-Politik der Krankenkassen mit einem Wechsel reagieren. Dabei springen einige hundert Euro Ersparnis im Jahr heraus, wie die Stiftung Warentest im Januar-Heft von Finanztest vorrechnete.
Haben Sie Fragen zum Wechsel der Krankenkasse oder zu anderen Punkten in Sachen Krankenversicherung? Rufen Sie am Dienstag, 24. März, zwischen 16 und 18 Uhr an und holen sich kostenlos Tipps von unseren Experten.