Gmunden
Kurios

Steilheit unterschätzt: Wanderer lässt Gepäck zurück und löst große Suchaktion aus

Auf den Weg auf den Berg Traunstein in Oberösterreich haben Wanderer ein herrenloses Gepäckstück gefunden und daraufhin die Bergwacht gerufen. Sie befürchteten, der Besitzer wäre abgestürzt. Dieser ließe es sich aber in einer Hütte gut gehen.
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Weil ihm sein Wanderrucksack zu schwer wurde, ließ ihn der Mann einfach liegen. Weitere Wanderer befürchteten daraufhin, er wäre abgestürzt und verständigten die Bergwacht. Symbolbild: dreimarkfuffzig/pixabay.com
Weil ihm sein Wanderrucksack zu schwer wurde, ließ ihn der Mann einfach liegen. Weitere Wanderer befürchteten daraufhin, er wäre abgestürzt und verständigten die Bergwacht. Symbolbild: dreimarkfuffzig/pixabay.com

Weil sein Rucksack für den Gipfelaufstieg zu schwer war, hat ein 28-Jähriger seine Habseligkeiten kurzerhand am Weg zurückgelassen und so eine Suchaktion ausgelöst. Vier Bergsteiger hatten sein 25 Kilo schweres Gepäck inklusive Reisepass, Handy und Geldbörse auf dem Weg auf den Traunstein in Oberösterreich gefunden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Bergretter und Polizeihubschrauber suchen nach Wanderer - der lässt es sich in einer Hütte gut gehen

Da sie befürchteten, dass der Besitzer abgestürzt war, riefen sie die Bergretter. Diese seilten sich in die umliegenden steilen Felsrinnen ab und suchten nach ihm. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. Nach rund zwei Stunden wurde der Vermisste dann in einer Hütte ausfindig gemacht.

Er habe die Steilheit des Berges unterschätzt, gab der 28-Jährige an. Es sei ihm unmöglich erschienen, seinen schweren Rucksack mitzunehmen. Er habe ihn auf dem Rückweg wieder aufnehmen wollen. Mit dem Rucksack war er auf einer zweimonatigen Europatour unterwegs.

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