München
Bayern gegen BVB

Vor deutschem Clásico: Lewandowski schlägt Alarm - "Das ist unmöglich"

FC Bayern-Torjäger Robert Lewandowski schlägt Alarm: Vor dem Gipfeltreffen mit dem BVB am Samstagabend kritisierte der polnische Nationalspieler Teile der eigenen Mannschaft.
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Bayern-Torjäger Robert Lewandowski hat vor dem Liga-Gipfel gegen Borussia Dortmund (Samstag, 18.30 Uhr) den Finger in die Wunde gelegt und ein aktuelles Problem beim FC Bayern München benannt.

"Eine Achse, die nur aus Neuer und Lewandowski besteht, ist zu wenig", sagte der 31 Jahre alte polnische Fußball-Nationalspieler vor dem deutschen Clásico der Süddeutschen Zeitung.

Vor Gipfeltreffen mit Dortmund: Lewandowski schlägt Alarm

"In jedem Mannschaftsteil, in jeder Linie sollte es einen Anführer geben: Torwart, Abwehrspieler, einer aus dem Mittelfeld, einer aus der Offensive, das wäre perfekt. Es kann nicht ein Spieler alle führen, das ist zu viel, das ist unmöglich", erläuterte der Angreifer.

Lewandowski vermisst "Kommandos" von mehr Spielern auf dem Platz. Er versucht, die jüngeren Teamkollegen dazu zu animieren. "Die jungen Spieler sind natürlich noch etwas zurückhaltend, oder sie haben mit der Sprache ein Problem. Aber ich weiß, dass zwei, drei Monate in einem Land reichen, um Kommandos geben zu können! Das muss man auch erwarten können!"

Bayern-Star kritisiert junge Spieler der eigenen Mannschaft: "Eine andere Kultur"

Lewandowski stellt die These auf, dass die junge Spielergeneration mehr Ansagen bräuchte, weil sie das aus den Nachwuchsakademien so kenne. "Wenn du Vorgaben von Trainern von klein auf gewohnt bist, verlierst du die individuellen Sachen, das eigene Denken."

Heutzutage hätten die jungen Spieler "ein bisschen Angst zu sprechen, vielleicht ist es auch: keine Lust", bemerkte Lewandowski: "Das ist eine Generation, die schreibt viel SMS, die kommuniziert viel im Internet, sie telefoniert weniger. Das ist einfach eine andere Kultur."