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Paukenschlag kurz vor WM 2018: Titel-Favorit setzt Trainer vor die Tür - Wer wird sein Nachfolger?

Paukenschlag kurz vor der Weltmeisterschaft in Russland: Mitfavorit Spanien setzt seinen Trainer vor die Tür. Damit steht die "Furia Roja" kurz vor WM-Start ohne Coach da.
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Spanien setzt baldigen Real-Coach vor die Tür: WM-Favorit Spanien sorgt einen Tag vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland für einen echten Hammer. "La Furia Roja" trennt sich mit sofortiger Wirkung von Julen Lopetegui. Damit zieht der spanische Verband die Konsequenz der Verärgerung über das baldige Engagement des 51-Jährigen.

Kurz nach Mitternacht (13. Juni 2018) schrieb bereits die "Marca", dass die Zukunft von Julen Lopetegui als spanischer Nationaltrainer am seidenen Faden hänge. Dennoch platzte die Nachricht am Mittwochmittag wie eine Bombe: Lopetegui hatte erst im Mai bis 2020 verlängert.

 


Schlechte Kommunikation zwischen Real Madrid und dem Verband

Verbandspräsident Luis Rubiales soll erst fünf Minuten vor der offiziellen Bekanntmachung der Königlichen über den Wechsel des 51-Jährigen, informiert worden sein. Dies berichtet der "Kicker".
Rubiales einziger Kommentar am Dienstag zur Lage: "Wir werden die Entscheidung treffen, die am besten für die Mannschaft ist."

 


Gute Bilanz

Eigentlich kommt die Bilanz des gebürtigen Basken stattlich daher: Von 20 Spielen gewann er 14. Lediglich sechs Remis und ein Torverhältnis von 61:13.


Hierro wird sein Nachfolger

Der Ersatz steht mittlerweile fest: Der bisherige Sportdirektor Fernando Hierro wurde als Nachfolger und hauptverantwortlicher Trainer für die Weltmeisterschaft bestimmt. Er soll noch am Abend den Medien präsentiert werden.
red/tu

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