Fürth

Stefan Leitl neuer Trainer beim Zweitligisten Fürth

Die Trainersuche bei der SpVgg Greuther Fürth ist beendet. Stefan Leitl übernimmt einen Tag nach der Trennung von Damir Buric das Traineramt. In Franken ist das nicht das erste Engagement des 41-Jährigen.
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Stefan Leitl
Stefan Leitl wird neuer Trainer bei der SpVgg Greuther Fürth. Foto: Armin Weigel

Stefan Leitl soll die SpVgg Greuther Fürth als Trainer wieder auf Kurs bringen. Einen Tag nach der Trennung von Damir Buric gab der Fußball-Zweitligist die Verpflichtung des früheren Coaches von Liga-Konkurrent FC Ingolstadt bekannt, wo der 41-Jährige im September beurlaubt worden war.

«Stefan Leitl hat sich sehr schnell als unsere Wunschlösung herauskristallisiert, nicht nur, weil wir sehr gute Gespräche mit ihm geführt haben. Er identifiziert sich mit unserem Weg und wir sind davon überzeugt, dass er uns wieder zurück in die Erfolgsspur bringt», sagte Geschäftsführer Rachid Azzouzi.

Leitl arbeitete von 2013 bis 2018 als Coach verschiedener Teams beim FC Ingolstadt. Von August 2017 an leitete er die Profimannschaft, von der er sich ein Jahr später nach einem enttäuschenden Saisonstart wieder verabschieden musste.

Jetzt will er sich ein paar Kilometer nördlich in Fürth beweisen. «Ich bin voller Tatendrang und freue mich schon auf das Heimdebüt am Samstag. Wir haben nur wenig Zeit, die müssen wir jetzt so sinnvoll wie möglich nutzen, sagte Leitl, der schon am 6. Februar (10.00 Uhr) das erste Training leiten wird. Als Co-Trainer wird Andre Mijatovic, der zuletzt schon an der Seite von Leitl in Ingolstadt tätig war, arbeiten. Der Vertrag von beiden läuft bis Juni 2020.

Als Trainer arbeitete Leitl bislang nur in Ingolstadt, als Spieler weist er viel Erfahrung auf. Außer beim Fürther Lokalrivalen Nürnberg lief er für die SpVgg Unterhaching, den SV Darmstadt 98 und lange für den FC Ingolstadt auf. Auch für die Amateure des FC Bayern war er im Einsatz.

Nachdem die Fürther in der Vorsaison nur knapp den Klassenverbleib erkämpft haben, wollen sie in dieser Saison nicht so lange zittern. Mit 24 Punkten belegt die Spielvereinigung den zwölften Tabellenrang und hat noch einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Doch die jüngsten Resultate waren besorgniserregend.

Deshalb hatten sich die Franken am Montag nach einer Negativserie von Buric getrennt. Fünf ihrer vergangenen sechs Spiele haben die Fürther verloren, seit sechs Partien kein Tor mehr geschossen. Das 0:6-Debakel beim SC Paderborn war dann eine Pleite zu viel für Buric.

Buric war im September 2017 vom österreichischen Erstligisten FC Admira Wacker Mödling nach Fürth gewechselt und hatte die Nachfolge von Janos Radoki angetreten. Im vergangenen Winter erhielt Buric dann einen neuen, bis zum Sommer 2020 datierten Vertrag. Mit Leitl soll nun die Wende gelingen.