Dank des Erfolges bleibt der Titelverteidiger mit 24:6 Punkten weiter erster Verfolger des immer noch ungeschlagenen Spitzenreiters SC Magdeburg (28:0). Bester Kieler Werfer war am Sonntag vor 5000 Zuschauern Niclas Ekberg mit neun Toren. Für die Löwen trafen Regisseur Andy Schmid (10) und Linksaußen Uwe Gensheimer (6) am häufigsten.

THW ab Minute 20 in Führung

Der THW, bei dem Ex-Nationalspieler Steffen Weinhold seinen Vertrag vor dem Anpfiff um ein weiteres Jahr bis 2023 verlängert hatte, fand schwer ins Spiel und lief zunächst ständig einem Rückstand hinterher. Erst nach 20 Minuten bekamen die Hausherren den Gegner besser in den Griff und schafften mit einem 4:0-Lauf vom 9:11 zum 13:11 (24.) die Wende.

Bis zur Pause verschaffte sich der Titelverteidiger dann ein beruhigendes Vier-Tore-Polster, das nach dem Wechsel behauptet und trotz einiger Unkonzentriertheiten sicher über die Zeit gebracht wurde. «In der Schlussphase waren wir etwas zu leichtfertig. Das müssen wir abstellen», sagte THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi am Sky-Mikrofon.

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