Wie Bernd Wolfarth, Chefmediziner des deutschen Olympia-Teams, mitteilte, muss der 35-jährige gebürtige Berliner nach den geltenden Regeln dort bis zu zehn Tage bleiben. Sein Zimmerkollege im Außenquartier nahe der Strecke am Mount Fuji, Emanuel Buchmann, war negativ getestet worden und konnte am Samstag am olympischen Rennen über 234 Kilometer teilnehmen.

Er muss sich als enge Kontaktperson von Geschke danach in eine zehntägige Selbstisolation im Hotelzimmer begeben und darf nur dort das Essen einnehmen. Allerdings kann Buchmann das Hotel zum Training und im Falle eines weiteren Olympia-Starts verlassen.

Der DOSB werde nach Auskunft von Wolfarth nun prüfen, ob und wie Geschke und Buchmann so schnell wie möglich in die Heimat zurückkehren können - möglicherweise mit einem Privatflugzeug. «Die Ausreise und Einreise nach Deutschland muss auch mit den zuständigen Behörden geklärt werden», sagte Wolfarth.

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