Der Außenseiter setzte sich im Wildcard-Spiel der ersten K.o.-Runde daheim mit 29:23 nach Verlängerung gegen Vizemeister Pittsburgh Steelers durch. Es war der erste Playoff-Erfolg seit sechs Jahren.

Für die Entscheidung sorgte Wide Receiver Demaryius Thomas nach nur elf Sekunden der Verlängerung. Es war die kürzeste Extraspielzeit in der NFL-Geschichte. Thomas nahm einen Pass von Quarterback Tim Tebow auf, setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und stürmte zum siegbringenden Touchdown in die Endzone. «Ich wurde erdrückt. Alle haben mich im Spielertunnel eingeholt», sagte der Matchwinner.

Sein Teamkollege Willis McGahee lobte Tebow, der nach zuletzt drei Niederlagen in der Kritik stand: «Sie haben gesagt, dass er nicht werfen kann. Sie haben gesagt, dass wir mit dem Ball nicht laufen können. Genau das haben wir getan», meinte McGahee. Pittsburgh verpasste den 34. Playoff-Erfolg und damit den alleinigen Rekord für die meisten Playoff-Siege. Die Steelers müssen sich die Bestmarke weiter mit den Dallas Cowboys teilen.

Die Broncos treten am Samstag bei den New England Patriots an. Das Team des deutschen Right Tackle Sebastian Vollmer hatte in der ersten Playoff-Runde ebenso wie Meister Green Bay Packers, die Baltimore Ravens und die San Francisco 49ers ein Freilos.

Neben Denver haben auch die Houston Texans, die New Orleans Saints und die New York Giants ihre Wildcard-Matches gewonnen und somit den Sprung in die Runde der besten Acht geschafft. Die Giants kamen am Sonntag mit einem 24:2-Heimsieg gegen die Atlanta Falcons souverän weiter. Der Ex-Meister feierte seinen ersten Playoff-Sieg seit dem Super-Bowl-Triumph am 3. Februar 2008. New York muss nun nach Green Bay, San Francisco empfängt New Orleans, Baltimore spielt gegen Houston.