Die Ausrichtung der WM in einem kürzeren Rhythmus würde den Wettbewerb verschärfen und damit das sportliche Niveau vor allem außerhalb von Europa anheben, sagte der Präsident des Fußball-Weltverbandes bei einer Pressekonferenz in Argentinien. Zudem könnte eine WM alle zwei Jahre die Bedeutung der Nationalmannschaften steigern, die seiner Einschätzung nach zuletzt im Schatten des Club-Fußballs standen. Darüber hinaus würden durch eine Reform des WM-Kalenders mehr Länder die Möglichkeit erhalten, eine Fußball-Weltmeisterschaft auszurichten.

Eine Technische Beratungsgruppe der FIFA um Direktor Arsène Wenger hatte die WM-Ausrichtung alle zwei Jahre vorgeschlagen. Die Pläne stießen vor allem bei der Europäischen Fußball-Union UEFA und dem südamerikanischen Kontinentalverband Conmebol auf Ablehnung. Auch das Internationale Olympische Komitee brachte seine Sorgen über die Pläne zum Ausdruck. Kritiker befürchten unter anderem eine mentale und physische Überlastung der Spieler.

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