Stuttgart

Hitzlsperger: Künftiger Trainer soll offensiv denken

Der künftige Trainer des VfB Stuttgart soll laut Sportvorstand Thomas Hitzlsperger für attraktiven Fußball stehen.
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Thomas Hitzlsperger
Thomas Hitzlsperger, Sportvorstand des VfB Stuttgarts, wünscht sich einen Trainer der für attraktiven Fußball steht. Foto: Sebastian Gollnow

«Ich sehe gerne Offensivfußball, der nach vorne geht, der viele Chancen erzeugt», sagte Hitzlsperger in der SWR-Sendung «Sport im Dritten». Der neue Trainer solle sich damit beschäftigen, «wie wir Torchancen herausspielen und interessanten, attraktiven Fußball» bieten. «Mut und Leidenschaft sind zwei Eigenschaften, die mir sehr wichtig sind. Das sollte der Trainer auch dabei haben.»

Nach Informationen der «Bild» beschäftigt sich der VfB immer intensiver mit einer Verpflichtung von Trainer Tim Walter. Die Verhandlungen mit dem aktuellen Coach des Zweitligisten Holstein Kiel sollen weit fortgeschritten sein, wie die Zeitung berichtet. Der 43-Jährige sei aktuell der Wunschkandidat des VfB.

Dass der aktuelle Interimstrainer Nico Willig über die Saison hinaus Chefcoach der abstiegsbedrohten Schwaben bleibt, schloss Hitzlsperger aus. «Nein. Wir haben darüber gesprochen. Es war sein und es war mein Wunsch. Daran halten wir uns auch», sagte der 37-Jährige. Willig werde in der neuen Saison wieder für die U19 des VfB tätig sein.

Wie es mit VfB-Routinier Christian Gentner weitergeht, ist weiter unklar. Der Vertrag des 33 Jahre alten Kapitäns läuft am Saisonende aus. «Ob er aber nächstes Jahr bei uns auf dem Platz stehen wird, diese Entscheidung ist noch nicht getroffen», sagte Hitzlsperger. Spieler wie Gentner, Dennis Aogo oder Andreas Beck, deren Verträge ebenfalls auslaufen, «müssen auch verstehen, dass wir diese Entscheidungen aufschieben müssen», betonte der Sportchef. «Sie müssen verstehen, dass sie jetzt den Auftrag haben, uns in der Liga zu halten.» Der VfB kann den Klassenerhalt nur noch über die Relegation schaffen.