Stuttgart

Hitzlsperger-Appell: Reicht nicht, «bisschen zu kämpfen»

Sportvorstand Thomas Hitzlsperger hat vor dem entscheidenden Relegationsspiel beim 1. FC Union Berlin an die Spieler des abstiegsbedrohten VfB Stuttgart appelliert.
Artikel drucken Artikel einbetten
Thomas Hitzlsperger
VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger fordert von den Stuttgarter Spielern absoluten Einsatz. Foto: Sebastian Gollnow

Er glaube, «dass unsere Spieler schnell kapieren müssen, dass es nicht reicht, teilweise gut zu spielen und ein bisschen zu kämpfen, sondern da muss Bereitschaft in allen Belangen da sein», sagte er in einem Eurosport-Interview. Vor der Partie am Abend (20.30 Uhr/Eurosport Player) im Stadion An der Alten Försterei ergänzte der 37-Jährige: «Wir müssen die Erwartung haben, spielerisch besser zu sein als Union.»

Nach dem 2:2 im Hinspiel brauchen die Schwaben einen Sieg oder ein Unentschieden mit mindestens drei Toren, um in 90 Minuten den Verbleib in der Fußball-Bundesliga zu sichern. Beim gleichen Ergebnis wie im Hinspiel würde es nach der regulären Spielzeit in die Verlängerung gehen, ein 0:0 oder 1:1 würde Union dagegen schon zum Aufstieg reichen. «Bei all der Enttäuschung dürfen wir aber nicht unterschlagen, dass wir nicht verloren und eine ordentliche Ausgangslage für das Rückspiel haben», sagte der Sportchef. «Trotzdem müssen wir kämpferisch noch eine Schippe drauf legen.»