Berlin

Dortmund wendet Blamage ab - Auch Freiburg und Hertha weiter

Die Bundesligisten tun sich auch zum Abschluss der ersten Runde des DFB-Pokals mächtig schwer. Dortmund, Freiburg und Hertha BSC müssen lange um das Weiterkommen zittern.
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Später Sieg
Marco Reus (M) jubelt über seinen Treffer zum 2:1 gegen Greuther Fürth in der 120. Minute der Nachspielzeit. Foto: Daniel Karmann
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Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat eine Pokal-Blamage gerade noch abgewendet. Im ersten Pflichtspiel mit dem neuen Trainer Lucien Favre zitterte sich der BVB am Montag beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth mit einem 2:1 (1:1, 0:0)-Sieg nach Verlängerung in Runde zwei.

Neuzugang Axel Witsel rettete die Dortmunder mit seinem Treffer in der fünften Minute der Nachspielzeit in die Verlängerung, nachdem Sebastian Ernst (77. Minute) den fränkischen Außenseiter in Führung gebracht hatte. Kurz vor einem Elfmeterschießen sorgte Marco Reus (120.) dann für den Sieg der Gäste.

Weiter im Wettbewerb sind auch der SC Freiburg und Hertha BSC, die am Montag ebenfalls mit viel Mühe weiterkamen. Freiburg setzte sich erst mit 5:3 im Elfmeterschießen bei Drittligist Energie Cottbus durch, nach 120 Minuten hatte es 2:2 (1:1, 0:0) gestanden. Hertha BSC siegte nach hartem Kampf bei Angstgegner Eintracht Braunschweig 2:1 (1:0). Im Duell zweier Zweitligisten setzte sich der SC Paderborn gegen den FC Ingolstadt mit 2:1 (2:0) durch.

In Cottbus fiel die Entscheidung erst im Elfmeterschießen, als der Cottbuser Tim Kruse als einziger Schütze verschoss. Dass die Breisgauer überhaupt die Verlängerung erreichten, hatten sie Mike Frantz zu verdanken. Ihm war in der Nachspielzeit der 1:1-Ausgleich gelungen. Cottbus war durch den Brasilianer Marcelo Freitas kurz nach der Pause in Führung gegangen (47.). In der Verlängerung brachte Nils Petersen den Bundesligisten in Führung (99.), doch Cottbus antwortete postwendend durch Fabio Viteritti (103.).

Die Hertha durfte sich bei Kapitän Vedad Ibisevic bedanken, der in der 83. Minute das Siegtor beim Drittligisten in Braunschweig erzielte. Zuvor hatte Mergim Fejzullahu (81.) die erstmalige Hertha-Führung durch Nationalspieler Marvin Plattenhardt (38.) ausgeglichen. Damit setzten sich die Berliner gegen ihren Angstgegner im Pokal durch. Bereits in der Saison 2004/05 scheiterte der Hauptstadtclub beim damaligen Regionalligisten aus Niedersachsen (2:3). Auch 1974 (4:1) und 1965 (5:1) war die Eintracht im DFB-Pokal siegreich.

In Paderborn war Rückkehrer Uwe Hünemeier mit zwei Toren (34. und 44.) der Matchwinner. Für Ingolstadt konnte Sonny Kittel nur noch verkürzen (76.).