«Vielleicht haben wir jetzt nochmal ein Jahr mehr Zeit, um uns einzuspielen. Wir haben ja auch gerade vor ein, zwei Jahren angefangen, einen neuen Prozess einzuleiten mit etwas anderen Spielern, etwas anderen Systemen, der Bundestrainer hat etwas ausprobiert in den letzten Monaten und Länderspielen. Natürlich braucht sowas auch manchmal Zeit, sich zu entwickeln», sagte Gündogan dem TV-Sender Sky.

Gerade für langzeitverletzte Spieler wie Leroy Sané oder Niklas Süle sei die Verschiebung ein Vorteil. «Diesen Jungs kommt das schon ein bisschen entgegen, auch wenn die Situation etwas außergewöhnlich ist», betonte der Mittelfeldspieler von Manchester City. Letztlich sei bei großen Turnieren aber immer das Momentum wichtig. «Wenn man in so ein Turnier auch gut reinstartet und vielleicht auch eine gute Vorbereitung hatte, das Team gut zusammengewachsen ist, dann spielt es oft keine Rolle, auf welchem Stand man gerade ist», sagte Gündogan.

Der Mittelfeldspieler ist froh, dass er erst im vergangenen Jahr seinen Vertrag bei City verlängert hat. «Ich stelle mir das gerade nicht so leicht vor für Leute, deren Vertrag jetzt im Sommer ausläuft. Das ist natürlich der Worst Case.»