Dem Blatt zufolge soll die Vereinbarung des 56 Jahre alten ehemaligen Co-Trainers von Joachim Löw bis nach der Heim-Europameisterschaft 2024 gültig sein. Er soll demnach weniger verdienen als beim FC Bayern. Sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister war auf Flicks Wunsch vorzeitig aufgelöst worden.

Flick in der DFB-Zentrale

Vertreten wurde Flick bei den Verhandlungen mit dem DFB laut «Bild» von Anwalt Christoph Schickhardt, für den Deutschen Fußball-Bund verhandelten Generalsekretär Friedrich Curtius und Direktor Oliver Bierhoff. Flick selbst habe am Dienstag um 08.20 Uhr die DFB-Zentrale in Frankfurt/Main betreten, berichtete «Bild».

Dieser hatte zuvor erneut von guten Gesprächen mit dem DFB berichtet. «Es sind noch Dinge zu klären. Das hat nichts mit mir zu tun, das sind andere Sachen. Wenn die geklärt sind, sieht es gut aus», sagte Flick in einem Interview, das das Internet-Portal «Sportbuzzer» veröffentlichte.

Flick hatte auch am Samstag vor seinem letzten Spiel als Trainer des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München betont, dass es noch um Kleinigkeiten gehe. «Wenn das dann alles soweit ist, dann kann man die Dinge auch schnell verkünden», hatte Flick gesagt.

Löw-Ära endet nach der EM

Das Amt des Bundestrainers wird nach der EM frei, wenn die Ära von Joachim Löw endet, mit dem zusammen Flick 2014 die deutsche Mannschaft zum WM-Titel in Brasilien geführt hatte.

Solange es dann sein neuer Job zulasse, wolle er in Urlaub fahren, erklärte Flick nun. Sein Spind beim FC Bayern sei ausgeräumt, «alles ist weg. Die Pokale, die Auszeichnungen, das war schon eine Menge». Flick hatte in seinen 19 Monaten als Coach des alten und neuen Meisters sieben Titel gewonnen.

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