Nach dem wenig berauschenden Weltcup-Auftakt der Damen wollen die Herren beim Riesenslalom in Sölden (10.00 und 13.15 Uhr/ZDF und Eurosport) für die ersten deutschen Punkte in diesem Winter sorgen.

«Da gehst du von Haus aus mit Ambitionen ran», sagte der Alpinchef des Deutschen Skiverbandes (DSV), Wolfgang Maier. «Man kann sich auf ein spannendes Rennen gefasst machen.»

Die Hoffnungsträger heißen Stefan Luitz und Alexander Schmid, die den Riesenslalom-Gesamtweltcup in der wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochenen Vorsaison auf den Plätzen 22 und 19 beendet hatten und Kandidaten für vordere Plätze sind. Komplettiert wird die deutsche Riege von Fabian Gratz, der sein zweites Weltcup-Rennen bestreitet.

«Wir haben uns sehr gewissenhaft vorbereitet», betonte Bundestrainer Christian Schwaiger. «Körperlich wird es eine richtige Challenge. Aber ich bin überzeugt, dass die Jungs das packen.» Vor allem Luitz will nach dem für ihn durchwachsenen letzten Winter angreifen und «bei den Rennen wieder eine andere Körpersprache zeigen.»

Die Favoriten sind aber andere. Einer ist der französische Vorjahressieger Alexis Pinturault. Ein anderer der erfolgreichste Riesentorläufer der letzten Saison und Weltmeister von 2019, Henrik Kristoffersen (Norwegen).

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