Bei der jüngsten Pressekonferenz war die 24 Jahre alte Oberwiesenthalerin neben Verbandspräsident Franz Steinle und Geschäftsführer Moritz Beckers-Schwarz präsent - sie sprach über ihre Aussichten, Wünsche und Träume für das Event, das am 23. Februar in Oberstdorf beginnt.

Nur wenige Tage später, zum Start ins WM-Jahr 2021, fing Hennig dann an, sportlich richtig zu überzeugen. Bei der prestigeträchtigen Tour de Ski holte sie mit den Rängen fünf, acht und neun bereits drei Top-Resultate - und das vor dem großen Finale in Val di Fiemme an diesem Wochenende. «Mein persönliches Fazit ist sehr positiv. Meine Stärke ist ja doch das Klassische. Umso glücklicher bin ich, dass ich auch Freistil ein gutes Ergebnis liefern konnte», sagte Hennig.

Den zweiten Ruhetag samt Überfahrt von Toblach ins malerische  Fleimstal kann Hennig deshalb ganz in Ruhe verbringen. Deutschlands beste Langläuferin nimmt Kurs auf eine Top-10-Platzierung. Teamchef Peter Schlickenrieder sagt: «Das tut der ganzen Mannschaft gut.»

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