Der THW, der in Dominik Klein (5) seinen besten Werfer hatte, übernahm damit die Tabellenführung in der Gruppe B. Für die weiterhin punktlosen Franzosen waren Theophile Causse und Espen Lie Hansen (je 5) am erfolgreichsten.

Mit lange vorgetragenen Angriffen versuchte Dünkirchen, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Beim 5:7 (12.) nahm Kiels Coach Alfred Gislason eine Auszeit und beklagte die Passivität in der Abwehr. In der Folge bekam der deutsche Rekordchampion die Gäste besser in den Griff, leistete sich dennoch zu viele leichte Fehler.

Diese Nachlässigkeiten müssen die Kieler abstellen, wenn sie am Sonntag das Spitzenspiel in der Bundesliga bei der SG Flensburg-Handewitt bestreiten. Die «Zebras» reisen als Tabellenführer zum ärgsten Verfolger und könnten mit einem Sieg den Vorsprung auf die SG auf fünf Punkte ausbauen.