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Berlin

Bayern nach Sieg auf Meisterkurs - Leverkusen verliert klar

Der FC Bayern untermauert durch einen Sieg im Bundesliga-Topspiel gegen Dortmund seinen Titelanspruch und zieht auf sieben Punkte davon. Leverkusen verpasst den Sprung auf Platz drei. Bremen und Frankfurt stecken trotz Teilerfolgen weiter im Abstiegskampf.
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Bayern-Matchwinner
Joshua Kimmich (M) war nach seinem Siegtreffer in Dortmund der gefeierte Bayern-Spieler. Foto: Federico Gambarini/dpa-Pool/dpa
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Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München ist dem achten Meistertitel in Serie ein großes Stück näher gekommen.

Das Team von Trainer Hansi Flick besiegte im Gipfeltreffen der Fußball-Bundesliga Borussia Dortmund am Dienstagabend mit 1:0 (1:0). Sechs Spieltage vor Saisonende beträgt der Vorsprung der Münchner auf den BVB auf Rang zwei nun sieben Punkte.

Zumindest einen wichtigen Punktgewinn im Abstiegskampf nimmt Werder Bremen aus dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit. Das Team von Florian Kohfeldt erkämpfte sich ein 0:0. Im Duell der Europapokal-Anwärter Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg verpassten die Leverkusener durch eine 1:4-Niederlage (0:1) den zumindest kurzzeitigen Sprung auf Rang drei und rutschten hinter RB Leipzig und Gladbach wieder auf Rang fünf ab. Die abstiegsbedrohten Frankfurter und der SC Freiburg trennten sich 3:3 (1:1).

In Dortmund sorgten die Bayern nach stärkerer Anfangsphase des BVB kurz vor der Halbzeitpause bereits für den 1:0-Endstand. Joshua Kimmich (43.) überraschte dabei BVB-Torwart Roman Bürki mit einem Lupfer von der Strafraumgrenze. «Wir haben ein gutes Polster auf Dortmund. Für sie wird es mental schwierig, da dran zu bleiben», sagte Kimmich. Mats Hummels urteilte: «Ich denke, damit sind alle anderen Mannschaften raus. Wir müssen auf drei Ausrutscher in sechs Spielen hoffen. Sollte sich irgendeine Chance ergeben, wollen wir da sein.» BVB-Trainer Lucien Favre ergänzte: «Das wird brutal schwer.»

Der VfL Wolfsburg festigte durch den Sieg in Leverkusen Platz sechs und hält den SC Freiburg im Kampf um die Europapokal-Teilnahme auf Vier-Punkte-Distanz . Marin Pongracic (43./75.) Maximilian Arnold per abgefälschtem Freistoß (64.) und Renato Steffen (68.) trafen für den VfL, bevor Julian Baumgartlinger (86) der Ehrentreffer gelang.

Eintracht Frankfurt wendete gegen Freiburg durch zwei späte Tore immerhin die dritte Niederlage im dritten Spiel nach der Corona-Pause noch ab. Vincenzo Grifo (28.) brachte die Gäste zunächst in Führung, ehe André Silva (35.) für die Hausherren ausglich. In Halbzeit zwei sorgten die Breisgauer innerhalb von zwei Minuten durch Nils Petersen (67.) und Lucas Höler (69.) für die zwischenzeitliche klare Führung. Daichi Kamada (79.) und Joker Timothy Chandler (82.) konnten jedoch erneut ausgleichen. Frankfurts Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt vor dem Spiel der Düsseldorfer am Mittwoch fünf Punkte.

Der Vorletzte Bremen punktete nach dem Sieg gegen den SC Freiburg am vergangenen Wochenende erneut. Der Rückstand auf Düsseldorf und den Relegationsplatz beträgt vor den Spielen am Mittwoch zwei Punkte.