«Aus Sicht des DFB wünschen wir uns nichts mehr als eine zügige Aufklärung und Abwicklung, damit endlich die ganzen Spekulationen und Mutmaßungen beendet werden», sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» und betonte: «Ich gehe fest davon aus, dass diese Entscheidungen über die Ethikkommission anschließend öffentlich gemacht werden.»

Zuvor hatte bereits FIFA-Chefermittler Michael Garcia dafür plädiert, seinen Report zu möglichen Unstimmigkeiten bei der Wahl der WM-Gastgeber 2018 (Russland) und 2022 (Katar) zu veröffentlichen. Auch mehrere Mitglieder im Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes wie Ali Bin Al Hussein (Jordanien), Jim Boyce (Nordirland) oder Jeffrey Webb (Cayman Inseln) fordern ein Öffnen der Akten.

Vor knapp drei Wochen hatte Garcia das 350-seitige Dokument der Untersuchungskammer der FIFA-Ethikkommission an die rechtsprechende Kammer übergeben. Diese Kammer mit dem Vorsitzenden Hans-Joachim Eckert muss über die Erkenntnisse, eine mögliche Veröffentlichung und eventuelle Konsequenzen entscheiden.