Antonio Rüdiger, Kai Havertz, Timo Werner und Gündogan werden nach dem Finale der Königsklasse in Porto nur für maximal 24 Stunden ins Coronavirus-Variantengebiet Großbritannien zurückehren, wie DFB-Sprecher Jens Grittner mitteilte. Damit könne das Quartett auch mit zur EM-Generalprobe am 7. Juni in Düsseldorf gegen Lettland reisen.

Ein längerer Aufenthalt in England hätte zur Folge, dass sich das Quartett bei einer Einreise nach Deutschland in eine strikte zweiwöchige Quarantäne begeben müsste. Nach der aktuellen Bestimmung gilt dies für Einreisende, die sich in den vergangenen zehn Tagen «zu einem beliebigen Zeitpunkt» in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben. Ausgenommen davon sind Reisende, die weniger als 24 Stunden in dem Risikogebiet verbracht haben.

Goretzka und Kroos fehlen auch noch

Mit dem zuletzt nach einer Muskelverletzung angeschlagenen Leon Goretzka sei vereinbart, dass der Mittelfeldprofi des FC Bayern am Dienstagmittag im Trainingslager eintreffe, hieß es. Bei Toni Kroos (Real Madrid) werde nach dessen Infektion mit dem Coronavirus weiterhin auf den Bescheid einer negativen Testung aus Spanien gewartet.

Das Bundesinnenministerium hatte am Samstag bekräftigt, dass es für den Profifußball keine Ausnahmen der Corona-Regelung gebe. Rüdiger, Havertz, Werner und Gündogan waren vor dem Finale am Samstag in den Endspielort Porto gereist. Chelsea gewann das Endspiel mit 1:0.

Für das Testspiel der Nationalmannschaft am Mittwoch in Innsbruck gegen Dänemark sind die Finalisten nicht eingeplant. Für Österreich hatte das zuständige Gesundheitsministerium eine Sonderregelung bestätigt, die eine Anreise der vier Spieler direkt ins Trainingslager nach Seefeld ohne Quarantäne-Maßnehmen ermöglicht.

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