Wolgograd
WM 2018

Mückenplage bei WM-Spiel Tunesien-England: Spieler, Reporter und Fans schützen sich

Beim Eröffnungsspiel der "Three Lions" gegen Tunesien am Montagabend haben es sich Mückenschwärme auf dem Fußballfeld gemütlich gemacht. Dies bemerkten die Spieler beim Aufwärmen.
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Beim Eröffnungsspiel der "Three Lions" gegen Tunesien am Montagabend haben es sich Mückenschwärme auf dem Fußballfeld gemütlich gemacht. Dies bemerkten die Spieler beim Aufwärmen.  Symbolbild: pixabay.com / Hans
Beim Eröffnungsspiel der "Three Lions" gegen Tunesien am Montagabend haben es sich Mückenschwärme auf dem Fußballfeld gemütlich gemacht. Dies bemerkten die Spieler beim Aufwärmen. Symbolbild: pixabay.com / Hans
Mückenschwärme in Wolgograd: Englands Fußball-Nationalmannschaft hat vor seinem WM-Auftaktspiel gegen Tunesien wegen hartnäckiger Mücken zum Spray gegriffen. Spieler wie Raheem Sterling von Manchester City oder Danny Welbeck vom FC Arsenal machten beim Aufwärmen von den Zerstäubern ordentlich Gebrauch. Immer wieder mussten sie schon vor dem Duell am Montag in Wolgograd die Insekten auch wedelnd vertreiben.
Bereits im Vorfeld der WM haben die Behörden einer russischen Zeitung zufolge die Gegend rund um die Millionenstadt in Russlands Süden mit Insektenspray bearbeitet. Deshalb seien die Tierchen, die in den Sommermonaten in der Region nicht unüblich sind, in das Stadtzentrum geflüchtet.


Tunesien-England: ARD-Reporterin mit Kopfschutz im Fernsehen

Reporterin Julia Scharf (ARD/SWR) meldete sich wenige Minuten vor Spielbeginn aus dem Stadion. Sie trug einen Imkerhut, denn der Zustand im Stadion war kritisch: "Es gibt hier eine massive Mücken- und Fliegenplage. Die Einheimischen laufen in der Stadt tatsächlich mit solchen Hüten rum."

Julia Scharf erklärte: "Je weiter man an die Stadtrandgebiete kommt, ans Ufer der Wolga, da wird es noch viel schlimmer. Gestern bei den technischen Proben war es so, dass Kameramänner komplett zerstochen wurden mit bis zu 20 Stichen im Gesicht." Fans vor Ort schützen sich mit Lotionen. Jeder schmiere sich mit speziellem Öl ein, was hoffentlich helfe, so die Reporterin vor dem Spiel zwischen Tunesien und England.
dpa/tu
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