München
Jahreshauptversammlung

FC Bayern: Mitglied übt massive Kritik an Hoeneß - Präsident erntet Buhrufe

Bei der Jahreshauptversammlung beim FC Bayern München kommt es zu Buhrufen und Pfiffen gegen Präsident Uli Hoeneß. Ein Vereinsmitglied übt massive Kritik am Bayern-Boss.
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Uli Hoeneß, Vereinspräsident von FC Bayern, legt seinen Bericht vor.  Foto: Matthias Balk/dpa
Uli Hoeneß, Vereinspräsident von FC Bayern, legt seinen Bericht vor. Foto: Matthias Balk/dpa

Bei den Wortmeldungen der Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München ist es zu Buhrufen und Pfiffen gegen Präsident Uli Hoeneß gekommen.

Massive Kritik: Spezlwirtschaft beim FC Bayern

Ein Mitglied übte am Freitagabend in einem Wortbeitrag massive Kritik an dem 66-Jährigen. Dem Präsidenten wurde unter anderem vorgehalten, dass er sich zu sehr ins Tagesgeschäft einmische und es Spezlwirtschaft beim Rekordmeister gebe. Auch die Wortwahl und das verbale Nachtreten gegen ehemalige Trainer und Spieler wurde missbilligt.

In Bezug auf den langjährigen Bayern-Profi Paul Breitner, den Hoeneß nach kritischen Äußerungen aktuell nicht mehr bei Heimspielen auf der VIP-Tribüne der Allianz Arena sehen will, sagte der Redner: "Ein Ehrenspielführer ist nicht zu verbannen. Es ist nicht ihr Stadion."

Hoeneß erntete Missfallensäußerungen, weil er nicht Stellung zu den teilweise hämischen Vorwürfen bezog. "Ich lehne eine Diskussion auf dem Niveau total ab", sagte er.

Erst vor kurzem hatte die Führung des FC Bayern bei einer denkwürdigen Pressekonferenz für Schlagzeilen gesorgt. Lesen Sie dazu unseren Kommentar: Mia san peinlich.