Frankfurt am Main
Bullenkopf-Skandal

Bullenkopf-Skandal: Fan-Teilausschluss gegen Fürth und hohe Strafe für Dynamo

Beim Zweitligaspiel gegen RB Leipzig fliegt aus dem Dresdner Block ein abgetrennter Bullenkopf in den Stadion-Innenraum. Dynamo wird dafür hart bestraft.
Fans von Dresden jubeln nach dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf. Dynamo gewann mit 3:0. Eine künftige Zweitligapartie hat der Klub nun unter teiweisem Ausschluss der Öffentlichjkeit auszutragen. Der DFB fällte das Urteil im Bullenkopf-Skandal. Foto: Maja Hitij/dpa
Fans von Dresden jubeln nach dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf. Dynamo gewann mit 3:0. Eine künftige Zweitligapartie hat der Klub nun unter teiweisem Ausschluss der Öffentlichjkeit auszutragen. Der DFB fällte das Urteil im Bullenkopf-Skandal. Foto: Maja Hitij/dpa
Das Urteil im Bullenkopf-Skandal fiel noch härter aus als befürchtet: 60.000 Euro Geldstrafe muss Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden zahlen - das sind 5000 Euro mehr als vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes gefordert. Zudem wird ein Teil des Stadions im nächsten Heimspiel für Zuschauer gesperrt. Die Blöcke K1 bis K5 sollen am 20. November gegen die SpVgg Greuther Fürth geschlossen bleiben. Das entschied das DFB-Sportgericht am Montag, nachdem Dynamo im Juli bereits zu einem Zuschauer-Teilausschluss auf Bewährung verurteilt worden war. Hinzu kamen weitere, bislang nicht geahndete Vorfälle.


Abgetrennter Bullenkopf in Innenraum geworfen

Aus dem Block K war bei Dresdens Pokal-Erstrundenspiel am 20. August gegen RB Leipzig - einem von Red Bull gesponserten Bundesligisten - ein abgetrennter Bullenkopf in den Innenraum geworfen worden.