Berlin
Reaktion

Pfiffe für Helene Fischer beim Pokalfinale: Wie die Schlagersängerin darauf reagiert

Helene Fischer ist beim DFB-Pokalfinale während des gesamten Auftritts ausgepfiffen. Jetzt hat sie reagiert.
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Helene Fischer ist beim DFB-Pokalfinale während des gesamten Auftritts ausgepfiffen. Jetzt hat sie reagiert. Foto: Jörg Carstensen/dpa
Helene Fischer ist beim DFB-Pokalfinale während des gesamten Auftritts ausgepfiffen. Jetzt hat sie reagiert. Foto: Jörg Carstensen/dpa
Eintracht Frankfurts Sportdirektor Fredi Bobic hat den Auftritt von Helene Fischer in der Halbzeitpause beim DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund scharf kritisiert. "Das hat beim Pokalfinale nichts zu suchen", sagte der Eintracht-Sportvorstand nach der 1:2-Niederlage der Hessen im Duell der Bundesligisten. Die Schlagersängerin trat vor der zweiten Hälfte beim Finale im Berliner Olympiastadion auf und wurde von beiden Fangruppen lautstark ausgepfiffen.

Am Sonntag twitterte die Eintracht eine Art Entschuldigung: "Liebe @_Helene_Fischer... Nix gegen dich und Deine Musik... Mit Dir hat das nichts zu tun! Wir mögen dich und lieben den Sport."



Helene Fischer (32) hat ihren Auftritt für sich persönlich wohl weitgehend abgehakt. "Da muss ein Musiker vielleicht auch mal durch", sagte sie am Sonntagabend in der RTL-Sendung "Mensch Gottschalk". "Ich hab mir so 'ne dicke Haut in den letzten Jahren (zugelegt) und seit gestern sind auch noch Haare gewachsen."

Wie sie das lautstarke, anhaltende Pfeifkonzert im Berliner Olympiastadion bei ihrem Live-Auftritt empfunden hat, beschrieb sie einen Tag später so: "Da zu stehen als Künstlerin und die geballte Testosteron-Power zu spüren, das war schon..." Wirklich böse könne sie den Fußballanhängern nicht sein, betonte sie. "Ich hab das aber gar nicht als so schlimm empfunden." Die Pfiffe der Fußballfans bezog sie auch nicht auf sich alleine: "Da ist ein Groll da, die wollten keine Unterhaltung."

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Sonntag angekündigt, Showeinlagen in der Halbzeitpause zu überdenken. "Wir analysieren nach jedem Pokalfinale die Abläufe, das werden auch in diesem Jahr tun. Danach entscheiden wir, was wir beibehalten oder verändern", teilte der DFB am Sonntag mit.