Paris

EM 2016: Diese acht Teams sind ausgeschieden

Ihr könnt nach Hause fahrn: Diese Mannschaften sind nach der Vorrunde der EM 2016 bereits nicht mehr im Rennen.
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Zlatan Ibrahimovic und seine Schweden sind nach der Vorrunde ausgeschieden. Für den Schweden-Star war es das letzte Länderspiel. Federico Gambarini/dpa
Zlatan Ibrahimovic und seine Schweden sind nach der Vorrunde ausgeschieden. Für den Schweden-Star war es das letzte Länderspiel. Federico Gambarini/dpa
Während die einen jubeln, müssen die anderen die bittere Fahrt zurück gen Heimat antreten: Für acht Teams ist bereits nach der Vorrunde der Europameisterschaft 2016 Schicht im Schacht.
Die Topfavoriten haben es allesamt (noch) ins Achtelfinale geschafft, auch wenn es für die Nationalteams aus Portugal und Belgien zunächst nicht danach aussah. Gerade für die Portugiesen um Real-Star Cristiano Ronaldo wurde es richtig knapp. Portugal schaffte es nur als einer der vier besten Gruppendritten in die Runde der besten 16. Drei magere Pünktchen holte Portugals Seleção aus den Partien in der Gruppe F gegen Island (1:1), Österreich (0:0) und Ungarn (3:3). Die Mannschaft von Fernando Santos profitiert damit vom neuen Modus für das EM-Turnier 2016. Im Achtelfinale erwischt Portugal damit einen Gruppenersten: Am Samstag (25. Juni, 21 Uhr) geht es in Lens gegen Kroatien - sicherlich eines der interessanteren Aufeinandertreffen im Achtelfinale.


EM-Aus: Für diese Teams ist das Turnier beendet

Nach Hause fahren müssen hingegen die vor dem Turnier als möglicher Geheimfavorit eingestuften Österreicher. Das mit zahlreichen Bundesliga-Profis gespickte Österreich um Bayern-Verteidiger David Alaba konnte in Gruppe F nur einen Punkt holen und scheidet als Gruppenletzter aus.

Auch für die Schweden ist die EM schon nach der Vorrunde vorbei - genauso wie die Nationalelfkarriere ihres Superstars Zlatan Ibrahimovic (Paris St. Germain). Mit nur einem Punkt und einem eigenen Tor (das überdies auch noch ein Eigentor des irischen Verteidigers Clark war) reichte es in der stark besetzten Gruppe E einfach nicht für die Schweden. Ibrahimovic selbst agierte in seinem letzten Länderspiel-Turnier weitestgehend unauffällig - auch wenn die Flanke zu Clarks Eigentor von dem 34-Jährigen kam. Bei den Schweden steht jetzt ein großer Umbruch an: Neben Ibrahimovic hören noch weitere verdiente Spieler wie etwa Kim Källström nach der EM auf.

Unglücklich als Gruppendritte ausgeschieden sind die Türkei und Albanien. Die beiden Teams erreichten in ihren jeweiligen Gruppen zwar den dritten Platz, waren im Ranking der Gruppendritten aber nicht unter den besten Vier. Die Türken gewannen in Gruppe D nur ihr letztes Spiel gegen Tschechien (2:0), Albanien siegte in Gruppe A mit 1:0 gegen Rumänien. Damit haben zwar beide Mannschaften genausoviele Punkte wie Portugal - allerdings ein schlechteres Torverhältnis.

Sehr enttäuschend war die Leistung der Nationalmannschaft Russlands. Nicht nur die Profis auf dem Rasen, auch die russischen Fans sorgten mit Ausschreitungen im Stadion von Marseille beim 1:1 gegen England für negative Schlagzeilen. Die Russen spielten danach auf Bewährung - und holten keinen einzigen Punkt mehr. Zu wenig zum Weiterkommen.

Russlands Nachbarland, die Ukraine, fährt ebenfalls nach Hause. In der Gruppe C verloren die Osteuropäer alle drei Spiele und holten als einziges Team überhaupt gar keinen Punkt im gesamten Turnier. Ein Tor gelang den Ukrainiern übrigens auch nicht - etwas verwunderlich nach der eigentlich recht ansprechenden Leistung im ersten Gruppenspiel gegen die DFB-Elf.

Diese EM war keine EM für osteuropäische Teams: Auch Rumänien scheidet sang- und klanglos aus. Ein Pünktchen gegen die Schweiz war zu wenig. Das Abschlussspiel verloren die Rumänen etwas überraschend gegen Albanien (0:1) und landeten in Gruppe A auf dem letzten Platz.

"Au revoir" heißt es auch für die Tschechen. Nach der furiosen Aufholjagd gegen die Kroaten (2:2) im zweiten Gruppenspiel witterten Rosicky und Co. noch Morgenluft, doch die Türkei ließ die Träume aufs Weiterkommen platzen.


Achtelfinale: Die Begegnungen im Überblick

Alle anderen Teams dürfen weiter vom EM-Titel träumen, auch wenn im Achtelfinale (Samstag, 25. Juni bis Montag, 27. Juni) weitere acht Mannschaften ausscheiden. Das sind die Paarungen im Überblick:

Samstag, 25. Juni
Schweiz - Polen, 15 Uhr, St. Etienne
Wales - Nordirland, 18 Uhr, Paris Parc de Princes
Kroatien - Portugal, 21 Uhr, Lens

Sonntag, 26. Juni
Frankreich - Irland, 15 Uhr, Lyon
Deutschland - Slowakei, 18 Uhr, Lille
Ungarn - Belgien, 21 Uhr, Toulouse

Montag, 27. Juni
Italien - Spanien, 18 Uhr, Paris St. Denis
England - Island, 21 Uhr, Nizza