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Sophia Thomalla provoziert weiter: Sie verrät Intime Details aus ihrem Liebesleben

Sophia Thomalla sorgte jüngst mit halbnackter Jesus-Pose und #metoo-Kritik für Diskussionen. Jetzt plaudert sie Details aus ihrem Liebesleben aus.
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Sophia Thomalla zeigte sich für eine Werbekampagne leichtbekleidet in Jesus-Pose an einem Kreuz und sorgte beim "Maischberger"-Jahresrückblick mit ihrer #metoo-Kritik für Diskussionen. Jetzt plaudert sie ihre sexuellen Vorlieben aus. Foto: Symbolbild / Rolf Vennenbernd / dpa
Sophia Thomalla zeigte sich für eine Werbekampagne leichtbekleidet in Jesus-Pose an einem Kreuz und sorgte beim "Maischberger"-Jahresrückblick mit ihrer #metoo-Kritik für Diskussionen. Jetzt plaudert sie ihre sexuellen Vorlieben aus. Foto: Symbolbild / Rolf Vennenbernd / dpa

Sie schafft es derzeit in die Schlagzeilen der Medien: Sophia Thomalla. Die Schauspielerin kassierte harsche Kritik für die Veröffentlichung eines freizügigen Shooting-Fotos vor einem Jesus-Kreuz. Ihr anschließender Besuch bei "Maischberger", in dem sie harte Kritik an der #metoo-Kampagne äußerte, sorgte im Nachgang für Diskussionen. Bevor die Debatte abebben kann, legt Thomalla nach: Im Interview mit der "Bild"-Zeitung servierte sie intime Details aus ihrem Liebesleben und bereitete das Publikum auf ihre nächste Provokation vor: einen neuen Werbespott für "Lottohelden", der einmal mehr für Diskussionen sorgen dürfte. Darin liegt vermutlich auch die Erklärung für die derzeitige massive Medienpräsenz der Thomalla: Aufmerksamkeit für die "Lottohelden"-Spots.
 


Im Interview verriet Sophia Thomalla: "Ich bin privat eher die Liebe und mag es lieber kuschelig. Ich bin die, die unten ist." Im neuen Lottohelden-Werbespot nimmt sie als Domina einen kräftigen Mann mit Weihnachtsmütze an die Leine. "Der steht symbolisch für den fettesten Lotto-Jackpot der Welt, genannt 'El Gordo', das heißt auf spanisch 'der Dicke', so Thomalla gegenüber der "Bild". "Ich weiß, dass das krass ist und ich weiß, es werden sich wieder einige aufregen. Aber das ist ja auch Sinn der Sache. Ich genieße das. Ich mag es, wenn sich ein paar Leute aufregen."

 

 


Bei "Maischberger": Sophia Thomalla äußert harsche #metoo-Kritik
 


Im Jahresrückblick bei "Maischberger" trat Thomalla als entschiedene Gegnerin der #metoo-Kampagne auf. "Ich finde, dass die Kampagne eine Beleidigung für die wahren Vergewaltigungsopfer ist", so Thomalla. Sie finde es traurig, dass von Frauen erwartet werde, ihren Schmerz zur Schau zu stellen, um überhaupt Gehör zu finden. Die 28-Jährige vertrat die Auffassung, dass alle Stars, die jetzt unter dem Hashtag "metoo" Missbrauchserfahrungen schildern, dies schon vor Jahren hätten tun sollen. Die Hamburger Entertainerin Olivia Jones hielt dagegen: "Es gibt Frauen, die nicht so stark sind." Unterstützung erhielt Thomalla von ARD-Journalistin Astrid Frohloff. Die Vermengung von Missbrauch, Vergewaltigung und "Anmache" durch #metoo sei gefährlich und verunsichere Männer, meinte Frohloff. Hier würden Dinge vermischt, die thematisch nicht zusammenpassten. Die Debatte werde "absurd" geführt. Spiegel-Journalist Markus Feldenkirchen war anderer Ansicht: Das Gerede von einer Verunsicherung der Männer sei "Weichei-Gelaber".

 

 

 

 


Sophia Thomalla halbnackt am Kreuz
 

Im Anschluss kam Sandra Maischberger auf Sophia Thomallas Werbefoto in Jesus-Pose zu sprechen, mit dem die 28-Jährige am Vortag für Empörung gesorgt hatte. Thomalla hatte sich leicht bekleidet für den Glücksspielanbieter Lottohelden als Gekreuzigte ablichten lassen. ZDF-Moderator Peter Hahne sagte dazu bei "Maischberger": "Liebe Frau Thomalla, wie arm sind wir, wenn wir alles über Bord werfen. Es muss uns doch ein bisschen was heilig sein." Thomalla verteidigte sich mit dem Argument, sie sei Atheistin.

Für das Foto war Thomalla bereits vor der Sendung heftig kritisiert worden. "Das ist nicht einmal Kunst. Nur geschmacklos und dumm", sagte der Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), der "Bild"-Zeitung am Mittwoch.

 


Der Slogan zum Bild lautet dem Zeitungsbericht zufolge "Weihnachten wird jetzt noch schöner" - ungeachtet dessen, dass das Bild des gekreuzigten Jesus für Christen in erster Linie auf den Karfreitag verweist. Thomalla sagte der "Bild": "Wenn man wie ich in einer Familie aus dem Osten aufgewachsen ist, dann ist die Kirche als Institution oft eben nicht so ein großes Thema wie für andere. Ich respektiere aber jeden, der seine Form des Glaubens lebt."

 

 


 


"Verletzung religiöser Gefühle"

Sie persönlich glaube an sich, "und ich glaube an Karma. An gutes und an schlechtes". "Wenn man prinzipiell so eingestellt ist, dass man gut zu anderen Menschen ist, dann ist das mein Glaube", sagte sie der Zeitung. Auf dem Portal Instagram postete Thomalla, die der CDU angehört, ein Bild vom Werbe-Shooting und schrieb dazu: "Ziemlich breites Kreuz für eine Frau mit so schmalem Körper."

ZdK-Präsident Sternberg nannte es "erbärmlich, dass ein Unternehmen glaubt, nur durch Verletzung religiöser Gefühle werben zu können". "Andere Künstler haben schon viel intelligenter mit diesem Tabubruch gearbeitet", sagte er.