Seit mehr als einem Jahrhundert gehen Frauen am Internationalen Frauentag für ihre Rechte auf die Straße. Im August 1910 initiierte die deutsche Sozialistin Clara Zetkin auf dem zweiten Kongress der sozialistischen Internationale in Kopenhagen den Tag. Zum ersten Mal forderten am 19. März 1911 mehr als eine Million Menschen in Deutschland, Österreich-Ungarn, Dänemark und der Schweiz, dass Frauen Ämter bekleiden und wählen dürfen. Außer in Finnland waren zu diesem Zeitpunkt nirgends in Europa Frauen zur Wahl zugelassen. Seit 1921 wird der Tag am 8. März begangen. In Afghanistan, Georgien, auf Kuba und weiteren Staaten ist er offizieller Feiertag. So wird gefeiert:

Deutschland Vor allem in den neuen Bundesländern wird der Tag mit roten Nelken verbunden. Zu DDR-Zeiten war der Frauentag eine sozialistische Veranstaltung.