München
Sexuelle Belästigung

Sexuelle Belästigung in München: 14-Jähriger verlangt von Bekannter Oralverkehr und schlägt sie

Ein 14-jähriger Schüler soll in einem Münchner Schwimmbad eine 13-jährige Bekannte sexuell Belästigt haben. Er soll sie in die Umkleide gelockt und anschließend aufgefordert haben, Oralverkehr mit ihm zu haben.
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In München soll ein 14-Jähriger eine 13-jährige Bekannte sexuell missbraucht haben. Er soll Oralverkehr von ihr verlangt und sie körperlich belästigt haben. Außerdem soll er ihr mit dem Tod gedroht haben. Symbolfoto: ninocare/pixabay
In München soll ein 14-Jähriger eine 13-jährige Bekannte sexuell missbraucht haben. Er soll Oralverkehr von ihr verlangt und sie körperlich belästigt haben. Außerdem soll er ihr mit dem Tod gedroht haben. Symbolfoto: ninocare/pixabay

In einem Münchner Schwimmbad soll ein 14-jähriger Schüler eine 13-jährige Bekannte in eine Umkleidekabine gelockt und sexuell missbraucht haben. Der Bub habe das Mädchen in die Kabine gelockt und diese von innen verriegelt, hieß es in einer Mitteilung der Polizei vom Montag. Anschließend habe er das Mädchen körperlich belästigt und von seinem Opfer Oralverkehr verlangt. Dazu sei es jedoch nicht gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Auch in Mittelfranken soll ein 14-Jähriger ein Mädchen in einem Schwimmbad sexuell belästigt haben.

14-Jähriger droht Mädchen mit dem Tod

Als sich die 13-Jährige am vergangenen Donnerstag wieder angezogen hatte, habe ihr der Bub mit dem Tod gedroht, ihr an den Hals gefasst und ihr mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Das Mädchen war weinend vom Bademeister gefunden worden, der die Polizei verständigte.

Haftbefehl gegen Jungen in München erlassen

Gegen den Bub wurde Haftbefehl erlassen, er sitzt in einer Haftanstalt im Polizeipräsidium München. Die Vorwürfe lauten auf Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung und sexuellen Missbrauch eines Kindes. Als Haftgründe nannte der Polizeisprecher Wiederholungs- und Verdunkelungsgefahr.

Der 14-Jährige werde als Intensivtäter geführt, sagte der Polizeisprecher. Genauere Angaben machte er dazu nicht. Als Intensivtäter werden Kriminelle eingestuft, die in einem Jahr eine bestimmte Anzahl von Straftaten, darunter auch Gewaltstraftaten, begehen.

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