Berlin
Unfall im Einsatz

Schwerer Unfall mit Streifenwagen: Erinnerungen an tödlicher Unfall von 2018

Im August 2018 verunglückt ein Berliner Polizeiauto bei der Fahrt zu einem Einsatz. Eine Frau stirbt an den Folgen dieses Unfalls. Jetzt ist ein ähnlich schlimmer Unfall passiert. Doch die Polizei hat offenbar daraus gelernt.
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Das Polizeiauto in Berlin liegt auf der Seite. Kurz zuvor ist es mit einem zivilen Fahrzeug zusammengestoßen. Erinnerungen an den August 2018 urden wach.   Foto: Paul Zinken/dpa
Das Polizeiauto in Berlin liegt auf der Seite. Kurz zuvor ist es mit einem zivilen Fahrzeug zusammengestoßen. Erinnerungen an den August 2018 urden wach. Foto: Paul Zinken/dpa

Eine Einsatzfahrt der Polizei hat in Berlin zu einem schweren Unfall mit drei verletzten Beamten und zwei demolierten Autos geführt. Zu dem Unfall am Samstag kam es nach Darstellung der Polizei, als ein Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn bei roter Ampel auf die Kreuzung am Frankfurter Tor im Stadtteil Friedrichshain fuhr. Dort prallte dann ein zweites Auto mit der Front in die Seite des Streifenwagens. Durch die Wucht des Zusammenstoßes überschlug sich das Polizeiauto und blieb auf der Seite liegen.

Polizisten kommen verletzt ins Krankenhaus

Am Frankfurter Tor kreuzen sich die Frankfurter Allee, die als Verlängerung der Karl-Marx-Allee zu einem Prachtboulevard aus DDR-Zeiten gehört, und die Warschauer Straße. Die Gegend ist als Kneipen- und Szene-Viertel auch bei Touristen beliebt.

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Der 45-jährige Fahrer des Streifenwagens und sein 24-jähriger Beifahrer wurden in Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer konnte die Klinik nach ambulanter Behandlung bald wieder verlassen; sein Kollege blieb zur stationären Behandlung. Ein weiterer Polizist verletzte sich bei den Rettungsarbeiten durch einen Glassplitter am Auge. Der 42-jährige Fahrer des zweiten Autos blieb unverletzt.

Lehren aus tödlichem Unfall 2018

Nach Angaben der Polizei zeigten beide Fahrer keine Anzeichen einer Alkoholisierung. Der 45-jährige Polizist stimmte freiwillig einer Atemalkoholkontrolle zu. Sie ergab einen Wert von 0,0 Promille.

Der freiwillige Alkoholtest ist eine Konsequenz aus einem schweren Verkehrsunfall von Anfang 2018.

Damals hatte in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes ein Streifenwagen im Einsatz das Auto einer jungen Frau gerammt, die kurz darauf an ihren schweren Verletzungen starb. Erst gut ein Jahr später kam heraus, dass der Polizist am Steuer in Verdacht stehe, getrunken zu haben. Am Unfallort war jedoch keine Atemalkoholkontrolle gemacht worden.

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