Am vergangenen Samstag (7. Juli 2018) wurden Polizeibeamte in Missoula (Montana, USA) zu einem Einsatz gerufen, der ihnen lange in Erinnerung bleiben wird. Eigentlich ging es um einen 32-jährigen Mann, der zuvor in der Nähe des Badeortes "Lolo Hot Springs " randaliert sowie vorbeilaufende Passanten und Touristen beleidigt hatte. Zeugen alarmierten die Behörden.


Baby in Waldstück verscharrt

Dann kam eine viel schlimmere Tat zum Vorschein. Bei seiner Festnahme gestand der Mann eine grausame Straftat: Wenige Stunden zuvor hatte er ein Baby in einem Waldstück vergraben - lebendig. Der Vorfall wurde durch einen Bericht des US-Mediums "Time.com" publik. Die örtlichen Behörden leiteten umgehend eine großflächige Fahndung ein. Mehrere Suchtrupps durchkämmten das Waldgebiet nach dem kleinen Kind.


Nach sechs Stunden erfolgloser Suche hörte ein Polizist plötzlich ein Wimmern in seiner Nähe. Er fand das Baby gegen halb drei Uhr morgens mit dem Gesicht nach unten liegend. Es lag unter einem Haufen von Schutt und Ästen.


Säugling hat Glück im Unglück

Der fünf Monate alte Säugling war lediglich mit einem durchnässten Strampelanzug bekleidet - bei einer Außentemperatur von acht Grad Celsius. Dennoch trug das Kind keine schlimmeren Verletzungen davon. Wie eine Sprecherin der Polizei gegenüber dem US-Medium bestätigte, erlitt das Baby lediglich kleine Kratzer und blaue Flecken. ES wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert und medizinisch versorgt.

Derzeit ist noch unklar, in welchem Verhältnis der 32-Jährige zum Kleinkind steht. Der Randalierer wurde festgenommen. Die Ermittlungen in diesem Fall laufen noch.
red/tu