Lissabon
Geburts-Schock

Schock bei Geburt: Mutter bringt Baby ohne Gesicht zur Welt - Arzt suspendiert

In Portugal herrscht Entsetzen nach der Geburt des kleinen Rodrigo: Das Baby Baby kam ohne Gesicht zur Welt. Der Gynäkologe verlor daraufhin seine Zulassung.
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In Portugal hat eine Mutter ein Baby ohne Gesicht zur Welt gebracht. Symbolfoto: unsplash.com/Luma Pimentel
In Portugal hat eine Mutter ein Baby ohne Gesicht zur Welt gebracht. Symbolfoto: unsplash.com/Luma Pimentel

Entsetzen nach Geburt - eine ungewöhnliche Fehlbildung eines Neugeborenen sorgt aktuell in Portugal für großes Aufsehen: Eine Mutter brachte ein Baby ohne Gesicht zur Welt. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, verlor der Gynäkologe der Frau jetzt seine Zulassung.

Es klingt wie ein Grusel-Film, ist für eine Mutter aus Portugal aber Realität: Die Frau brachte am 7. Oktober dieses Jahres im Krankenhaus von Setúbal südlich von Lissabon den kleinen Rodrigo zur Welt. Ohne Nase und Augen. Zudem fehlte dem Baby ein Teil des Schädels, wie AFP weiter berichtet.

 

Von Fehlbildung überrascht - Eltern zeigen Gynäkologen an

Die Eltern des kleinen Rodrigo waren offenbar überrascht von der Fehlbildung ihres Kindes. Sie sollen diese erst nach der Geburt entdeckt haben. Deshalb zeigten sie den Gynäkologen an. Dieser betreute die Schwangere bereits in einer portugiesischen Privatklinik. Bei allen drei vorgeschriebenen Ultraschalluntersuchungen soll er keinerlei Probleme festgestellt haben.

Die Nachrichtenagentur AFP beruft sich auf ein Interview des Fernsehsenders "TVI 24" mit der Schwester der Mutter und schreibt, dass auf Wunsch der Eltern im sechsten Schwangerschaftsmonat eine umfassendere Untersuchung durchgeführt wurde. Als der Arzt eine mögliche Anomalie feststellte, soll er Entwarnung gegeben haben. Teile des Gesichts des Säuglings seien schon manchmal nicht sichtbar - etwa, wenn das Baby seinen Kopf gegen den Bauch der Mutter drücke, so der Gynäkologe.

Nicht die erste Beschwerde: Arzt suspendiert

Jetzt wurde der Arzt, gegen den wohl schon mehrere Beschwerden eingereicht wurden, für sechs Monate von seiner Tätigkeit suspendiert. Weitere Untersuchungen wurden eingeleitet. Das Neugeborene liegt weiterhin im Krankenhaus.

Zuletzt sorgte auch diese Nachricht für Aufsehen: Ein falsch verabreichtes Medikament hat mehrere Babys in Spanien in "Werwölfe" verwandelt.

Und auch diese Baby-Nachricht ging um die Welt: