Das Strafmaß wäre höher ausgefallen, wenn der Libanese seine Schuld nicht zugegeben hätte, sagte der Richter am Dienstag einem Bericht in der Online-Ausgabe der Zeitung "Straits Times" zufolge. Zwei Linienrichter, ebenfalls aus dem Libanon, die mit ihm zusammenarbeiteten, waren am Montag zu je drei Monaten Haft verurteilt worden.

Die vom Fußballverband FIFA lizenzierten Männer wollten am 3. April ein Spiel zwischen einem heimischen und einem indischen Verein manipulieren. Die Behörden bekamen aber Wind von der Sache und tauschten das Schiedsrichtergespann kurz vor Anpfiff aus. Der Mann, der sie zu dem Betrug animierte, wird mit asiatischen Wett-Syndikaten in Verbindung gebracht und ist wegen Korruption angeklagt. dpa